Dienstag, 27. März 2012

Abschied von den ersten selbst genähten Sachen

Als ich vor 2 Jahren anfing zu nähen, dachte ich nicht, dass ich mal soweit kommen würde. Schließlich habe ich als Schülerin schon nähen gelernt / lernen müssen. So ganz ordentlich und langweilig mit Reihen und ganz viel per Hand nähen. In der Schule gab es noch diese schrecklichen Nähmaschinen mit Fußpedal / ohne Strom, wo man nur mit Mühe den richtigen Rhythmus gefunden hat. Ich habe dann auch schnell erkannt, dass meine Mutter (die gelernte Schneiderin ist) alles viel besser und vor allem ordentlicher kann als ich und lieber nach Maß nähen lassen. Ich habe immer wunderschöne selbstgenähte Sachen getragen und fast nie etwas im Laden gekauft. Deswegen wurde meine Nähmaschine, die ich zum 15. Geburtstag bekommen habe, auch fast nie benutzt. Erst seit 2 Jahren ist sie wirklich aktiv, weil meine Mutter nicht mehr so gut sehen kann und damit nicht mehr so gut nähen kann.

Heute habe ich einige der ersten Lieblingsstücke, die ich vor 2 Jahren für meine Tochter gemacht habe, versteigert. Dortje, Insa und Häcktopp von Farbenmix, alles in Größe 122 / 128.




Da kommt fast ein bisschen Abschiedsschmerz auf. Anja

1 Kommentar:

  1. das gefühl kenn ich! obwohl von den ersten stücken konnte ich mich dann doch ganz gut trennen, die waren nicht so toll genäht :)
    glg andrea

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