Freitag, 23. März 2012

Ein Fall für sieben

Sieben grüne Kräuter gehören in die grüne Soße, die einzige Frankfurter Spezialität, die wir mögen. Alles andere wie Äppelwoi und Rippchen oder Handkäs' mit Musik schmeckt wirklich nicht. Am liebsten essen wir grüne Soße mit Kartoffelpuffern, die in meiner Heimat Reibekuchen und in der meines Mannes Datschi heißen, heute Abend wird es sie geben. Eigentlich isst man in Frankfurt die grüne Soße mit hartgekochten Eiern und Salzkartoffeln. Ich habe nur einmal versucht, sie selbst zu machen, da knirschte uns zuviel Sand zwischen den Zähnen. Es gibt eine sehr leckere fertige grüne Soße im Supermarkt.

In dem Stadtteil, in dem die sieben Kräuter für die grüne Soße angebaut werden, steht auch das kuriose Grüne Soße Denkmal, das aus sieben Treibhäusern besteht.


Ein schönes und sonniges Wochenende wünsche ich euch, lieben Gruß, Anja

1 Kommentar:

  1. Ach Mensch Anja, das mit dem Waschen würde ich nochmal probieren. Es geht doch nichts über frische, selbstgemachte grüne Soße mit mehr Joghurt drin als Mayonaise! Ich fange an zu sabbern, wenn ich nur daran denke. Hier in Hamburg kann man zwar manchmal auf dem markt klitzekleine Kräuterbüschel a la Frankfurter Soße kaufen, aber da ist dann meist das Falsche drin und es ist schweineteuer.

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