Samstag, 12. Mai 2012

Nähfragezeichen Nr. 39 und Leggings


"Schöner Arbeits- und Staumraum" Wie kann ich (,wenn ich kein eigenes Nähzimmer habe,) Nähmaschine/n, Material und Dinge, an denen ich gerade arbeite so lagern, so dass das Wohnzimmer auch noch für andere Zwecke nutzbar ist?

Das ist eine interessante Frage von Meike für alle, die kein eigenes Nähzimmer haben. Bei mir sieht es so aus, dass ich auf dem ausgeklappten Esstisch zuschneide und nähe. Oft bleibt er mehrere Tage ausgeklappt und manchmal bleibt auch die Nähmaschine über Nacht drauf. Der Platz am anderen Ende reicht aber für uns drei zum Essen (und jetzt im Sommer essen wir sowieo meist auf dem Balkon). Ansonsten kommt die Nähmaschine in ihren "Behälter" und wird in einer Ecke geparkt.


Nähmaterial, Stoffreste, Schnittmuster, Nähhefte befinden sich in einem Container a la Bisley von IKEA.


Stoffe horte ich in den oberen Fächern eines ehemaligen Kleiderschranks, der jetzt im Wohnzimmer steht. Hier gäbe es auch noch mehr Kapazität, wenn wir auf der rechten Seite noch Fächer einbauen lassen würden. Hinter den an sich verschlossenen Türen versteckt sich auch der Fernseher, man schaut beim Fernsehen daher auf die Stoffe.


Ich kaufe immer möglichst nur das, was ich wirklich brauche und verbrauche möglichst erst Stoffreste, bevor ich neue Stoffe kaufe. Kurzwaren kaufe ich immer direkt für ein bestimmtes Projekt. Das ist auch kein Problem, ein gut sortierter Laden ist direkt neben der Schule meiner Tochter. Schnittmuster habe ich bisher nach dem Kopieren weggeworfen, das werde ich wahrscheinlich ändern, denn kürzlich habe ich ein Kleid nach dem gleichen Schnittmuster genäht und musste alles nochmal kopieren. Die Basisschnittmuster aus meinem Schnittmusterkurs bewahre ich in einer Flipchart Rolle auf. Die lagert in einem Schrank über dem Bad, das nur mit Leiter erreichbar ist. Da ich erst jetzt vermehrt für mich nähe, werde ich die Schnittmuster wahrscheinlich anders lagern: vielleicht auf Kleiderbügeln (diese Herrenhosenbügel mit Klammern) im Wohnzimmer-Stoff-Fernsehschrank.

Letzten Mittwoch habe ich irgendwo eine selbst genähte Leggings gesehen. Donnerstag fand ich zufällig reduzierten Jersey bei Karstadt und habe mich auch an eine Leggings gewagt (der Schnitt ist eine Mischung aus Kinderleggings Riviera, Hosengrundschnitt nach Maß und abgepauster gekaufter Leggings). Die meisten Leggings, die ich besitze, hat nämlich unser Hund als Welpe angebissen, so dass mein Bestand arg dezimiert wurde. Hier das erste Exemplar. Zwei weitere sind zugeschnitten bzw. vorbereitet auf dem Bild oben mit der Nähmaschine zu sehen.

Lieben Gruß, Anja

1 Kommentar:

  1. Die Leggins ist echt toll geworden! Und Fernsehen mit Stoffe gucken finde ich klasse!
    Herzliche Grüße
    Sabine

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