Donnerstag, 20. März 2014

Kleid, Tasche und nochmal Upcycling

Der Stoffresteberg wird weiter abgebaut. Ich "durfte" für ein Hochsommerkleid meiner Tochter bunte Muster verwenden. Hoffentlich zieht sie es dann auch an, wenn die Zeit gekommen ist. Der Schnitt ist das Modell N aus dem japanischen Nähbuch , die kleinste Größe ohne Nahtzugabe und stark gekürzt.


Die alte verwaschenen Jeans wurde knapp abgeschnitten und ausgefranst. Außerdem kamen Aufbügler, die kürzlich einer Mädchenzeitschrift beigelegt waren, vorne und hinten drauf. So ähnelt das Ganze den hochpreisigen Hosen bei Hol***ter (im Übrigen auch so ein Laden, in dem Einkaufen zum Horrorerlebnis wird, laut und dunkel ist es drinnen). Nun ja, noch ist es o.k., wenn es sich nicht um eine Originalhose handelt....


 Für mich habe ich dann noch eine sommerliche Bube Tasche von Farbenmix genäht. Es fehlen noch die Gurtbänder zum Umhängen, die müssen noch beschafft werden. Die Tasche ist aus neuem Streifen IKEA Stoff gemischt mit einem Stoff, für den ich einen Tellerrock aus den Vor-Blog-Zeiten zerschnitten habe; innen ist das Futter auch teilweise zusammen gestückelt - man könnte es auch gepatcht nennen. Frühlingsgrüße aus Frankfurt, Anja


Mittwoch, 19. März 2014

Frühlings- und Sommershirts und ein bisschen Upcycling

Die Tochter war ganz glücklich, dass sie ein Shirt mit Fledermausärmeln (aus der aktuellen Ottobre) bekommen hat, das aussieht wie von H&M. Das T.-Shirt ist auch aus der aktuellen Ottobre und hat eine kleine Raffung an den Ärmeln, das Top ist ein auf Gr. 164 vergrößerter Brooklyn Schnitt von Farbenmix. So baue ich den Stoffrestestapel peu a peu ab.


Außerdem haben wir aufgeräumt und diesen Hosenrock (aus dem ersten Grundschuljahr) gefunden, der als Hosenrock nicht mehr ging, aber zu einem Minirock geändert wurde. Den Flamencorock meiner Tochter habe ich oben einfach abgeschnitten, einen Gummizug eingefügt und zu einem knapp knielangen Rock für mich umgewandelt. Die Konstruktion der Volants war damals echte Mathematik.


Lieben Gruß, Anja

Mittwoch, 12. März 2014

12 von 12 im März

Erst ein bisschen verspätet habe ich gemerkt, dass heute der 12. ist, aber da war es noch nicht zu spät.

Nachträglich habe ich die Aufnahmen der frühen Vormittagstätigkeiten gemacht; Schnittmuster kopieren, Stoffe zuschneiden, Abendessen vorbereiten (Rucolapesto, Möhren für einen Salat vorkochen):


Am späten Vormittag war ich in einem mir bisher unbekannten Waldstück unterwegs. Zwischen Autobahnen und Eisenbahnen habe ich auf der uralten Karte nach Überquerungen gesucht, der Hund musste an die Schleppleine, weil ich ein Reh gesichtet habe und aufgrund der Windrichtung war der Flugverkehr extrem stark und laut, so dass die Tour trotz des tollen Wetters ein wenig anstrengend war. Am Tiroler Weiher war ich das erste Mal in meinem Leben und nach so vielen Jahren in Frankfurt habe ich gelernt, dass die Frankfurter die Bayern als Tiroler bezeichneten.






 Mittags ein schneller Döner auf dem Balkon, das Thermometer zeigt 30 Grad (kann man leider nicht so gut erkennen) und so heiß kam es mir auch vor.


 Deswegen wurde nachmittags nach den Hausaufgaben bei der Gassirunde die Eisdiele angesteuert, zum Glück war die Warteschlange kürzer als letzten Sonntag (da habe ich nämlich auf mein Eis verzichtet und bin nach Hause gegangen, Tochter und Freundin haben 25 min. gewartet). Danach für mich ein Kaffee.



Abends nochmal in die Schule, ein Konzert der Musikklassen stand auf dem Programm. Es wurde sehr spät, hat sich aber wirklich gelohnt. Weitere Eindrücke vom Tag gibt es wie jeden 12. bei Caro.