Sonntag, 22. Mai 2016

Afrikanische Waxprints

Am Pfingstsamstag hatte ich abends einen Termin in Köln Deutz (ja, ich war mit meiner Tochter auf dem Konzert von Adele und es war wirklich super und ich habe meine Karten ganz normal - allerdings gleich zum Beginn des Vorverkaufs - in einem Frankfurter Einkaufszentrum gekauft).

Da ich nach gründlicher Recherche des Stadtplans ermittelt habe, dass Köln Deutz in der Nähe von Köln Kalk liegt und ich blass in Erinnerung hatte, dass Karin von Dreikah über ein afrikanisches Geschäft gepostet hat, nahm ich die Gelegenheit beim Schopf und habe vor dem Konzert noch kräftig Waxprints gekauft. Und es hätten deutlich mehr sein können, so schwer fiel mir die Entscheidung, welchen Stoff ich denn nun mitnehme. Er war so billig und so schön wie kein Stoff seit langer Zeit (5,5 m für 17 Euro, man nimmt allerdings gleich einen Ballen mit dieser Menge), fühlte sich auch garnicht unangenehm an (nach der Lektüre verschiedener Blogs habe ich Phantasien entwickelt, wie sich Waxprint vor dem Waschen anfühlen mag).

Daheim gleich 16,5 m Stoff gewaschen, getrocknet, einer ist ganz weich geworden, daraus habe ich dieses abgewandelte Megan Kleid von Tilly genäht (Tellerrock und diverse Anpassungen an Schulter und Länge am Oberteil):



Aus dem nicht unerheblichen Rest will meine Tochter sich noch ein Sommerblüschen nähen. Ein Stoff wurde beim Waschen mittelweich, entstanden ist das Modell R aus dem Stylish Dress Book für meine Tochter:



Den Rest habe ich großzügig zu einem selbstkreierten Rock vernäht, großzügig deshalb, weil man für diese Volants viel Stoff benötigt und ich mich anfänglich vermessen habe und daher nochmal ein paar Kreise berechnet habe. Der Rock ist hinten länger als vorne, wo er mittig gebogen ist, was auf dem Foto nicht wirklich gut zu sehen ist. Zwischen Volants und Rockhauptteil it eine schwarze Paspel eingenäht. Übrig ist immer noch genug, um einige Täschchen zu nähen.


Aus dem dritten Stoff, der noch ein wenig fester geblieben ist, werde ich vsl. ein weiters Megan Kleid mit Tellerrock (wenn ich schon soviel Stoff habe) nähen, dabei jedoch den Ausschnitt abwandeln.

Das Oberteil auf obigem  Foto ist übrigens ein redesigntes Hemd meines Mannes, leider findet der Rest der Familie dieses Oberteil grauenvoll omamäßig.

Liebe Karin, an dieser Stelle nochmal danke für den tollen Tipp.

Viele Grüße

Anja

Kommentare:

  1. Da würde ich aich gerne mal einkaufen gehen.....ich finde die Kleider besonders toll!
    Herzliche Grüße
    Sabine

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  2. Du bist ja richtig fix, deine Sachen sind toll geworden. Und die Stoffe gefallen mir sehr. Das Megan-Kleid steht auf meiner Wunschliste. Danke, dass du es mal in Waxprint zeigst, das war auch meine Idee. Scheint gut zu funktionieren. Ich kann ja nicht immer nur Annas nähen;-) Bin gespannt auf deine weiteren Stoffe und Modelle.
    Du hast mir große Lust gemacht, den Laden demnächst nochmal zu besuchen.
    LG karin

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  3. Der Laden ist toll, nicht wahr? Und zu manchen Drucken gibt es noch die passenden Erläuterungen/Geschichten, wenn sich das Motiv nicht sofort erschließt.
    Gefällt mir alles. Besonders der Hänger fürs Tochterkind ist ganz meins, schön luftig im Sommer und trotzdem kein Sonnenbrand auf den Schultern...

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