.... und bei den sommerlich heißen Temperaturen ist das Modell Y aus diesem Buch genau richtig. Es war erheblich komplizierter zu nähen als die anderen Japanmodelle bisher, ist aber nach einigen Auftrenn- und Änderungsarbeiten am Wochenende fertig geworden. Allerdings gibt es ein Passformproblem mit den Ärmeln. Die Armausschnitte müssten größer sein, damit die Ärmel richtig frei beweglich wären. Im Moment kneift es, wenn ich beide Arme nach vorn bewege. Im nachhinein ärgere ich mich deshalb auch, dass ich den Schnitt nicht mit meinem Maßärmel aus meinem Schnittkurs abgeglichen habe, dann wäre ich nämlich richtig superhappy mit dem Kleid. Am Ärmel habe ich auch den zweiten Stoff verwendet, weil der andere nicht gereicht hätte.
Was sonst noch am Me made Mittwoch getragen wird, seht ihr hier. Viele Grüße, Anja
Mittwoch, 17. April 2013
Mittwoch, 10. April 2013
Me made Mittwoch - japanische Bluse No. 2
Die erste japanische Tunika klappte supergut und ich habe sie schon ganz oft (allerdings mit einem Shirt darunter) angezogen. Da wurde es Zeit für das nächste Projekt aus dem Stylish Dress Book: Modell Z, genauso schnell und einfach umzusetzen wie Modell E. Genäht aus einem billigen und mich jetzt vom Muster her nicht wirklich überzeugenden Flatterjerseycoupon vom Stoffmarkt. Die Stoffe für Modell Y habe ich auch bereits rausgelegt, aber vorher will meine Tochter noch ein paar Sommerteile. Und demnächst will sie auch eine Bluse mit Trompetenärmeln (heißen die überhaupt so?)
Weiter selbstgemachte Outfits gibt es heute wie jeden Mittwoch im Me made Mittwochs-Blog.
Erste Frühlingsgrüße aus Frankfurt, Anja
Weiter selbstgemachte Outfits gibt es heute wie jeden Mittwoch im Me made Mittwochs-Blog.
Erste Frühlingsgrüße aus Frankfurt, Anja
Mittwoch, 23. Januar 2013
Me made Mittwoch im gemütlichen Strick
Zu Schulzeiten habe ich es einmal auf 7 Strickpullover in einem Winter gebracht, in den letzten 20 Jahren habe ich 5 Pullover gestrickt. Aber ich habe wieder Lust daran gewonnen und auch wieder Zeit dafür (immerhin sind 4 von den 5 Pullovern in den letzten 4 Jahren entstanden).
Gestern habe ich die letzten Fäden an diesem wunderbar warmen und gemütlichen Pulli aus weichem Drops Andes vernäht. Er ersetzt einen Pullover, den ich mir vor vielen Jahren in Schottland gekauft habe und der am Ende so ausgeleiert und zerlöchert war, dass ich ihn schweren Herzens weggeschmissen habe.
Hier im Detail der obere Bereich des Ursprungsmodells, den ich verändert habe, der weite Kragen gefällt mir nicht.
Alle, die diesen Mittwoch selbst gemachte Sachen tragen, treffen sich hier. Viele Grüße, Anja
Gestern habe ich die letzten Fäden an diesem wunderbar warmen und gemütlichen Pulli aus weichem Drops Andes vernäht. Er ersetzt einen Pullover, den ich mir vor vielen Jahren in Schottland gekauft habe und der am Ende so ausgeleiert und zerlöchert war, dass ich ihn schweren Herzens weggeschmissen habe.
Hier im Detail der obere Bereich des Ursprungsmodells, den ich verändert habe, der weite Kragen gefällt mir nicht.
Alle, die diesen Mittwoch selbst gemachte Sachen tragen, treffen sich hier. Viele Grüße, Anja
Mittwoch, 28. November 2012
Strickpullover
In der letzten Woche ist hier ein dicker Winterpullover entstanden. Sehr spontan - ich habe die Wolle einige Tage nach dem Angebot im Aldi entdeckt, gleich mal 2 Packungen incl. 2 Stricknadeln, die dazu gehören und von denen ich eigentlich genug habe, mitgenommen. Losgestrickt, einige Tage später Panik bekommen, dass die Wolle nicht reichen könnte, diverse Aldis abgeklappert, in denen es keine Wolle mehr gab, ja - und am Ende ist sogar noch ein Knäuel übrig geblieben. Wenn es die Wolle zu dem Preis noch geben würde, würde ich glatt noch die ganze Familie einschließlich Hund bestricken, eine super Qualität, schöne Farben gab es (nicht nur diesen Blauton) und angenehm zu stricken und zu tragen. Auf der Vorderseite ist mittig ein Zopf eingestrickt, damit meine Tochter vorn und hinten unterscheiden kann, das klappte beim letzten selbst gestrickten Pullover nicht so gut.
Lieben Gruß, Anja
Lieben Gruß, Anja
Sonntag, 25. November 2012
Wintermantel Sew-Along - Finale
Der Mantel, der aus meiner Sicht eher eine Jacke als ein Mantel ist, ist schon lange fertig. Jedenfalls so fertig, wie er werden sollte (es gäbe noch Handlungsbedarf beim Futter, das ein bißchen schief, knapp, kurz ist, aber das ist innen und man sieht es nicht).
Der Kurzmantel ist wesentlich besser als das alte Stück. Nicht so warm, eher für die Stadt. Ich finde auch, dass er besser zu Hosen als zu Röcken ausschaut (das liegt vermutlich an den runden "Ecken" unten sowie an der Kürze / Länge).
Im Alltag (also auf dem Fahrrad, mit dem Hund) bin ich in meinem Winterparka, der eher ein Mantel geworden ist, unterwegs.
Doch hier die Ansichten von vorn, hinten, von der Seite und mit dem Bindegürtel, der noch von dem alten Mantel stammt, dort nie eingesetzt wurde und es jetzt wahrscheinlich auch nicht wird:
Vielen Dank an die Organisatorinnen des Sew-Alongs, es hat immens viel Spaß gemacht, ich habe sehr viel gelernt und ich bin mir nicht sicher, ob das alte Stück ohne den Sew-Along nicht doch im Container gelandet wäre. Die anderen fertigen Wintermäntel gibt es heute bei Lucy.
Viele Grüße, Anja
Der Kurzmantel ist wesentlich besser als das alte Stück. Nicht so warm, eher für die Stadt. Ich finde auch, dass er besser zu Hosen als zu Röcken ausschaut (das liegt vermutlich an den runden "Ecken" unten sowie an der Kürze / Länge).
Im Alltag (also auf dem Fahrrad, mit dem Hund) bin ich in meinem Winterparka, der eher ein Mantel geworden ist, unterwegs.
Doch hier die Ansichten von vorn, hinten, von der Seite und mit dem Bindegürtel, der noch von dem alten Mantel stammt, dort nie eingesetzt wurde und es jetzt wahrscheinlich auch nicht wird:
Vielen Dank an die Organisatorinnen des Sew-Alongs, es hat immens viel Spaß gemacht, ich habe sehr viel gelernt und ich bin mir nicht sicher, ob das alte Stück ohne den Sew-Along nicht doch im Container gelandet wäre. Die anderen fertigen Wintermäntel gibt es heute bei Lucy.
Viele Grüße, Anja
Dienstag, 6. November 2012
Weihnachtsgeschenke I: Untersetzer
Da die gepatchten und gequilteten Untersetzer letzte Woche so gut angekommen sind, habe ich weitere Stoffreste rausgesucht und verwertet. Herausgekommen sind diese beiden Sets (bei dem einen hat der Bodenstoff leider nicht gereicht, daher ist der Boden grün und nicht orange, aber das dürfte ziemlich egal sein):
Für wen die Sachen sind, weiß ich noch nicht. Das entscheide ich, wenn ich all die Dinge, die ich demnächst aus Stoffresten machen möchte, fertig habe. Jetzt mache ich mich auf zum Tierarzt, unser Hund hat nämlich Bronchitis.
Lieben Gruß, Anja
Für wen die Sachen sind, weiß ich noch nicht. Das entscheide ich, wenn ich all die Dinge, die ich demnächst aus Stoffresten machen möchte, fertig habe. Jetzt mache ich mich auf zum Tierarzt, unser Hund hat nämlich Bronchitis.
Lieben Gruß, Anja
Sonntag, 28. Oktober 2012
Wintermantel Sew Along - Futter einnähen oder besser Krise kriegen
Ich habe mittlerweile zwar bereits längst die Krise überwunden, weil der Mantel "sozusagen" fertig ist, ABER .....
Zur Erinnerung: In meinem letzten Post zum Thema Wintermantel habe ich geschildert, dass ich unten mal flott eine Rundung geschnitten habe, die wunderbar mit dem Kragen harmonieren sollte (wie beim Abbey Coat). Die Rundung war rein optisch zu groß geraten, die Blende war mit abgeschnitten, das bereits zugeschnittene Futter passte nicht mehr, Material für neue Blende fehlte, (Futter fehlte sowieso schon für die Ärmel).
Ich habe dann an die fehlende Ecke Futter angestückelt (natürlich hätte ich auch neues Futter kaufen können), aber da es sich um ein Recycling Projekt handelt, war ich dafür schlichtweg zu geizig. Außerdem wollte ich SOFORT weitermachen und eine Lösung finden. Von innen sah es dann so aus, hmmmm:
Im Endeffekt totales Gemauschel, total unbefriedigend. Die Kante im Bereich der Rundung sah natürlich auch von außen unsauber aus, weil Blende fehlte bzw. es einfach umgenäht war. Als nächstes habe ich den ganzen unteren Mantelteil parallel zu den Taschen schräg hochgesteckt und per Hand umgenäht, hier eine Ansicht vom gesteckten Prototypen:
Schon mal o.k., aber sehr wulstig, also Taschen rausholen und kürzen, das war der leichteste Teil der ganzen Aktion. Ein bisschen wulstig blieb es trotzdem. So hing der Wintermantel ca. 2 Wochen an der Garderobe. Immer mal wieder anprobiert und unzufrieden im Spiegel betrachtet. Also nochmal ran: Handnaht aufgetrennt, Futter unten rausgetrennt, dabei gemerkt, dass das Futter auch irgendwie zu kurz war (komisch!) und dadurch den unteren Mantel nach oben zog.
Die derzeitige nur "sozusagen" fertige Mantellösung sieht so aus, dass das zu kurze Futter unten lose hängt und der Mantel Rundungen wie der Abbey Coat hat. Aber ich kann mir gut vorstellen, IRGENDWANN unten nochmal abzuschneiden (schräg wie auf dem gesteckten Foto) und das Futter ordentlich einzunähen. Nicht diesen Winter. Foto folgt.
Hier noch ein Blick auf die immerhin gelungenen und reichlich vorhandenen Knopflöcher und Knöpfe, man erkennt sogar bei genauem Hinschauen das hellblaue Garn, die Tasche stammt noch aus dem alten Mantel, die Knöpfe habe ich von einem alten Trenchcoat abgetrennt:
Lieben Gruß, Anja
Zur Erinnerung: In meinem letzten Post zum Thema Wintermantel habe ich geschildert, dass ich unten mal flott eine Rundung geschnitten habe, die wunderbar mit dem Kragen harmonieren sollte (wie beim Abbey Coat). Die Rundung war rein optisch zu groß geraten, die Blende war mit abgeschnitten, das bereits zugeschnittene Futter passte nicht mehr, Material für neue Blende fehlte, (Futter fehlte sowieso schon für die Ärmel).
Ich habe dann an die fehlende Ecke Futter angestückelt (natürlich hätte ich auch neues Futter kaufen können), aber da es sich um ein Recycling Projekt handelt, war ich dafür schlichtweg zu geizig. Außerdem wollte ich SOFORT weitermachen und eine Lösung finden. Von innen sah es dann so aus, hmmmm:
Im Endeffekt totales Gemauschel, total unbefriedigend. Die Kante im Bereich der Rundung sah natürlich auch von außen unsauber aus, weil Blende fehlte bzw. es einfach umgenäht war. Als nächstes habe ich den ganzen unteren Mantelteil parallel zu den Taschen schräg hochgesteckt und per Hand umgenäht, hier eine Ansicht vom gesteckten Prototypen:
Schon mal o.k., aber sehr wulstig, also Taschen rausholen und kürzen, das war der leichteste Teil der ganzen Aktion. Ein bisschen wulstig blieb es trotzdem. So hing der Wintermantel ca. 2 Wochen an der Garderobe. Immer mal wieder anprobiert und unzufrieden im Spiegel betrachtet. Also nochmal ran: Handnaht aufgetrennt, Futter unten rausgetrennt, dabei gemerkt, dass das Futter auch irgendwie zu kurz war (komisch!) und dadurch den unteren Mantel nach oben zog.
Die derzeitige nur "sozusagen" fertige Mantellösung sieht so aus, dass das zu kurze Futter unten lose hängt und der Mantel Rundungen wie der Abbey Coat hat. Aber ich kann mir gut vorstellen, IRGENDWANN unten nochmal abzuschneiden (schräg wie auf dem gesteckten Foto) und das Futter ordentlich einzunähen. Nicht diesen Winter. Foto folgt.
Hier noch ein Blick auf die immerhin gelungenen und reichlich vorhandenen Knopflöcher und Knöpfe, man erkennt sogar bei genauem Hinschauen das hellblaue Garn, die Tasche stammt noch aus dem alten Mantel, die Knöpfe habe ich von einem alten Trenchcoat abgetrennt:
Lieben Gruß, Anja
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