Als ich das Schnittmuster für den Partyrock zum ersten Mal entdeckte, war mir klar, den möchte ich haben, auch wenn ich sonst eher meine Schnittmuster selbst konstruiere, weil mir Fertigschnitte nie passen. Dieser Schnitt wirkte jedoch so speziell, dass selbst konstruieren auf den ersten Blick ziemlich kompliziert geworden wäre. Für den Schnitt schien mir ein Unistoff ideal, im Karstadt Sale gab es ein reichlich Kleiderstoffe, auch leicht glänzend, so dass ich bereits in den Sommerferien vor Erscheinen des Schnittes die richtige Menge besorgte.
Im Nähflow in den Ferien wurden die Stoffe dann anderweitig vernäht. Weil meine Tochter im Moment die Ärmelrundstricknadel belegt hat, kann ich meinen zweiten Islandpullover noch nicht weiter stricken. Da habe ich gestern doch den Partyrock zugeschnitten, aus einem 1,40 m Rest, gekauft in Ostwestfalen beim Heimaturlaub, wo ich ein tolles Stoffgeschäft entdeckt habe. Ich habe die Belege nicht angeschnitten und verkleinert, so reichte der Stoff und mit ein bisschen Schieberei.
Nach sehr aufwändigem Zuschnitt und ziemlich fisseligem Markieren der Falten mit Stecknadeln, ging die Näherei flott. Der Rock ist super, weitere werden folgen und mit den Markierungen muss man es auch nicht so genau nehmen, denn im Prinzip kann man sich an den Parallelen und an den Ecken orientieren. Vielleicht kann man auch anders markieren, aber ich bin auf keine Idee gekommen, die mit meinem Equipment umsetzbar gewesen wäre (dieses Kopierpapier, was man mit einem Rädchen auf Stoff durchkopieren kann, wäre sicher eine gute Lösung). Jetzt weiß ich wenigstens wieviele Stecknadeln ich besitze ....
Gestern Abend konnte ich den Rock jedenfalls schon anziehen. Die Farbe ich ein zauberhaftes Schokobraun mit schwarzen Samtflocken, auf kontrastierendes Schrägband am Saum habe ich verzichtet (ich dachte zeitweise an moosgrün), da ich den Rock gestern fertig machen wollte. Außerdem habe ich einen konventionellen Reißverschluss und Aufhängereingenäht.
Ich verlinke das gestrige Abendoutfit, leider bei schlechter Beleuchtung fotografiert, heute beim Me made Mittwoch.
Viele Grüße, Anja
Mittwoch, 28. September 2016
Freitag, 23. September 2016
Islandstrickfieber Teil 1 - Balahvít
Nachdem wir mit Wolle für vier Pullover aus Island zurück gekommen sind (hier eine Aufnahme des Wollkoffers) und sämtliche Lopi Hefte von Istex durchgearbeitet haben, ist mein erster Pullover, so ähnlich wie dieser, fertig.
Nicht ganz so wie geplant, weil mir von der grünen Wolle ein Knäuel fehlte, aber jetzt doch wunderbar so wie er ist. Deswegen habe ich das eingestrickte Muster schon vorab vergrößert, hätte aber immer noch nicht gereicht, dann kam halt wie bei den klassischen Isländern eine dritte Farbe hinzu. Das Grün ist in Wirklichkeit viel strahlender, viel schöner.
Hier die - man beachte die Sprache (ja, ich habe vor dem Urlaub Isländisch bei der VHS gelernt und dann online weiter betrieben, aber die Anleitung auch mit einer deutschen abgeglichen) - Anleitung von Balahvít. Ich bin begeistert vom Tragegefühl, unkratzig, womit ich nicht gerechnet hätte.
Vorgestern Abend war ich mit dem Pullover stilecht in Bakk.
Lieben Gruß
Anja
Nicht ganz so wie geplant, weil mir von der grünen Wolle ein Knäuel fehlte, aber jetzt doch wunderbar so wie er ist. Deswegen habe ich das eingestrickte Muster schon vorab vergrößert, hätte aber immer noch nicht gereicht, dann kam halt wie bei den klassischen Isländern eine dritte Farbe hinzu. Das Grün ist in Wirklichkeit viel strahlender, viel schöner.
Hier die - man beachte die Sprache (ja, ich habe vor dem Urlaub Isländisch bei der VHS gelernt und dann online weiter betrieben, aber die Anleitung auch mit einer deutschen abgeglichen) - Anleitung von Balahvít. Ich bin begeistert vom Tragegefühl, unkratzig, womit ich nicht gerechnet hätte.
Vorgestern Abend war ich mit dem Pullover stilecht in Bakk.
Lieben Gruß
Anja
Mittwoch, 21. September 2016
Le Sac de Castelbajac, Nummer 2 am Me made Mittwoch
Da Nummer 1 gut funktioniert hat, also ich mit der etwas kryptischen Anleitung zurecht gekommen bin, habe ich mich entschlossen kurz nach Nummer 1, noch ein Burda Designermodell zu nähen. An sich hatte ich den Stoff günstig im Karstadt Sale erworben, um daraus Meikes Rock zu nähen. Aber ich war in den Sommerferien im Flow und habe beide Kleiderstoffe vernäht.
Im Vergleich zu dem ersten Sac ist hier das obere Vorderteil über der Brust gute 5 cm verlängert und die Gesamtlänge um weitere 5 cm länger. Leider ist mir beim Zuschnitt dann ein Flüchtigkeitsfehler passiert, ich habe prompt vorne an der alten saumkante eingeschnitten, das gleich gemerkt, da ist jetzt so ein Abnäher - als ob er da sein sollte (logischerweise auf beiden Seiten). Irgendwie habe ich dann beim Einnähen der Taschen geschludert, es bilden sich Tüten, aber zum Trennen hatte ich keine Lust.
Heute hatte ich das Kleid zum ersten Mal an, fürs Radfahren eingeschränkt geeignet (ich habe allerdings ein Herrenrad), zum Glück hatte ich eine Leggings drunter. Ansonsten fein, bin sogar auf der Hundewiese von einer Schneiderin angesprochen worden, die mich sehr lobte ....
Hier die Bilder vom Ausflug auf die Hundewiese am Uni Campus..... sieht schon arg zerknittert aus, vor allem vom Sattel.
Und Fotos von dem Kleid kurz nach der Fertigstellung vor 6 Wochen.
Hier ein Blick in das olivgrüne Futter
Ich verblogge das Kleid beim Me made Mittwoch. Und wenn ich Zeit und Nerven habe, ändere ich auch das Logo.
LG Anja
Im Vergleich zu dem ersten Sac ist hier das obere Vorderteil über der Brust gute 5 cm verlängert und die Gesamtlänge um weitere 5 cm länger. Leider ist mir beim Zuschnitt dann ein Flüchtigkeitsfehler passiert, ich habe prompt vorne an der alten saumkante eingeschnitten, das gleich gemerkt, da ist jetzt so ein Abnäher - als ob er da sein sollte (logischerweise auf beiden Seiten). Irgendwie habe ich dann beim Einnähen der Taschen geschludert, es bilden sich Tüten, aber zum Trennen hatte ich keine Lust.
Heute hatte ich das Kleid zum ersten Mal an, fürs Radfahren eingeschränkt geeignet (ich habe allerdings ein Herrenrad), zum Glück hatte ich eine Leggings drunter. Ansonsten fein, bin sogar auf der Hundewiese von einer Schneiderin angesprochen worden, die mich sehr lobte ....
Hier die Bilder vom Ausflug auf die Hundewiese am Uni Campus..... sieht schon arg zerknittert aus, vor allem vom Sattel.
Und Fotos von dem Kleid kurz nach der Fertigstellung vor 6 Wochen.
Hier ein Blick in das olivgrüne Futter
Ich verblogge das Kleid beim Me made Mittwoch. Und wenn ich Zeit und Nerven habe, ändere ich auch das Logo.
LG Anja
Mittwoch, 7. September 2016
MMM in meinem ersten Kleid
Vor etlichen Jahren, also wahrscheinlich vor 5, vielleicht aber auch 6 Jahren, habe ich im Sale bei Marimekko diesen schönen Stoff gekauft, damals habe ich 10 Euro den Meter bezahlt (leider werden die Stoffe inzwischen nicht mehr so stark reduziert).
Kurz vorher hatte ich den Grundschnittkurs bei der VHS besucht und aus Ober- und Unterteil ein Etuikleid konstruiert. Ich ziehe es immer noch gerne an heißen Tagen an. Viele Wäschen haben dem Baumwollstoff nicht geschadet, eine wirklich gute Qualität. Mir scheint auch, dass ich das Kleid bisher nicht verbloggt habe, vermutlich ist es dann doch vor 2011 entstanden.
Hier Bilder von der Gassirunde am späten Vormittag, die Hündin liegt schon faul auf der Wiese während ich fotografiere, ist einfach zu heiß heute.
Heute würde ich die Abnäher ordentlicher ausmessen und Belege konstruieren statt den Stoff einfach um zuklappen.
Die Fotos sind im recht neuen Hafenpark an der EZB entstanden.
Ich verblogge den Post beim Me made Mittwoch.
Viele Grüße
Anja
Kurz vorher hatte ich den Grundschnittkurs bei der VHS besucht und aus Ober- und Unterteil ein Etuikleid konstruiert. Ich ziehe es immer noch gerne an heißen Tagen an. Viele Wäschen haben dem Baumwollstoff nicht geschadet, eine wirklich gute Qualität. Mir scheint auch, dass ich das Kleid bisher nicht verbloggt habe, vermutlich ist es dann doch vor 2011 entstanden.
Hier Bilder von der Gassirunde am späten Vormittag, die Hündin liegt schon faul auf der Wiese während ich fotografiere, ist einfach zu heiß heute.
Heute würde ich die Abnäher ordentlicher ausmessen und Belege konstruieren statt den Stoff einfach um zuklappen.
Die Fotos sind im recht neuen Hafenpark an der EZB entstanden.
Ich verblogge den Post beim Me made Mittwoch.
Viele Grüße
Anja
Mittwoch, 17. August 2016
Burda Shirt als Bluse in Waxprint
Eigentlich habe ich es aufgegeben nach Burda zu nähen, das passt mir nie. Aber dieses Shirt aus Burda 8/16 hatte etwas Pfiffiges und sah so aus als ob es jedem passt. Und als ob man es auch aus Webstoff nähen kann. Denn da war noch ein schöner Waxstoffrest, der auf Verwertung wartete.
Hier Aufnahmen von drinnen und draußen, der blaue Rock ist ein Delphine von Tilly und derzeit das einzige neutrale Stück, das zu der Bluse passt. Zu Hosen mag ich lieber längere Oberteile. Den unteren Bund habe ich weggelassen, sonst alles wie beschrieben. Ich verlinke meine Waxprintsachen wie üblich bei Dreikahs Waxprint Linkparty. LG Anja
Hier Aufnahmen von drinnen und draußen, der blaue Rock ist ein Delphine von Tilly und derzeit das einzige neutrale Stück, das zu der Bluse passt. Zu Hosen mag ich lieber längere Oberteile. Den unteren Bund habe ich weggelassen, sonst alles wie beschrieben. Ich verlinke meine Waxprintsachen wie üblich bei Dreikahs Waxprint Linkparty. LG Anja
Samstag, 6. August 2016
Wie die Robe Folk von Vanessa Pouzet
Von meinen Waxprintstoffen sind noch Reste da. Aus einem habe ich mir eine schnelle Robe Folk - wie hier gesehen - genäht. Da ich einerseits zur Zeit wegen Ferien keinen Zugriff auf einen Drucker habe und mir andererseits Fertigschnitte selten passen, habe ich dieses einfache Kleid selbst konstruiert.
Brust- und Schulterabnäher waren schnell gesetzt, dazu kurze Ärmel, beim Fall des gebogenen Saums habe ich ein bisschen getüftelt. Das Kleid könnte einen Tick länger sein, aber das gab die Stoffmenge nicht mehr her.
Ich verlinke das Kleid bei Karins Waxprintsammlung. Demnächst wird es hier etwas ruhiger, weil wir noch ein paar Reisen machen.
LG
Anja
Brust- und Schulterabnäher waren schnell gesetzt, dazu kurze Ärmel, beim Fall des gebogenen Saums habe ich ein bisschen getüftelt. Das Kleid könnte einen Tick länger sein, aber das gab die Stoffmenge nicht mehr her.
Ich verlinke das Kleid bei Karins Waxprintsammlung. Demnächst wird es hier etwas ruhiger, weil wir noch ein paar Reisen machen.
LG
Anja
Freitag, 5. August 2016
Burda; Jean Charles de Castelbajac Kleid
Vor langer Zeit habe ich hier ein interessantes Kleid entdeckt. Die dazu passende Burda habe ich mir in der Stadtbibliothek vorbestellt und auch vor langer Zeit den Schnitt kopiert. Diese Woche gab es günstige Stoffe im Karstadt Sale, so dass ich mehrfach zugeschlagen habe. Die Anleitung sieht Wollflausch vor, bei dem hatte ich jedoch Angst, dass er nach der Maschinenwäsche nicht mehr flauschig ist. Also habe ich normales Wollmischgewebe verwendet. Möglicherweise eine Spur zu dick, aber der kalte Winter kann so kommen. Irgendwie hatte ich auch nicht abgespeichert, dass das Kleid kurze Ärmel hat, ich habe Ärmelstulpen von einem alten Pullover passend dazu abgeschnitten, denn der Stoff ist echt zu dick, um noch was unterzuziehen.
Beim Nähen taten sich dann einige Rätsel auf. Die Nahttaschen hatte ich gleich größer zugeschnitten, sie kamen mir ein wenig winzig vor. Bis ich dann gemerkt habe, dass das mit den Taschen ganz anders geht und es noch ein merkwürdiges Teil (Faltenboden) gibt, dass es zu berücksichtigen gilt. Step by step habe ich mich durch die Anleitung gearbeitet und dachte an sich, so kann es nicht richtig sein, aber: Es ist so geworden, wie es sein soll. Nachdem alles fertig war, stieß ich bei weiterer Recherche über diese Seite auf diesen Beitrag, wo alles - für mich ein wenig zu spät - erklärt ist.
Und noch eine seitliche Ansicht, um die merkwürdige Tasche zu sehen:
Beim Nähen taten sich dann einige Rätsel auf. Die Nahttaschen hatte ich gleich größer zugeschnitten, sie kamen mir ein wenig winzig vor. Bis ich dann gemerkt habe, dass das mit den Taschen ganz anders geht und es noch ein merkwürdiges Teil (Faltenboden) gibt, dass es zu berücksichtigen gilt. Step by step habe ich mich durch die Anleitung gearbeitet und dachte an sich, so kann es nicht richtig sein, aber: Es ist so geworden, wie es sein soll. Nachdem alles fertig war, stieß ich bei weiterer Recherche über diese Seite auf diesen Beitrag, wo alles - für mich ein wenig zu spät - erklärt ist.
Und noch eine seitliche Ansicht, um die merkwürdige Tasche zu sehen:
Mal sehen, wie tauglich das Kleid für den Alltag ist, aber bis dahin vergehen hoffentlich noch ein paar sommerliche Tage, viele Grüße, Anja
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