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Montag, 6. Juli 2026

Seidenchiffonblüschen aus Shape Shape

Ich habe vor langer Zeit einmal eine vorhandene Seidenbluse geändert und zu dem nun unten erneut genähten Blüschen vernäht. Vermutlich habe ich sie nicht verbloggt, jedenfalls finde ich sie nicht. Der Schnitt ist aus dem ersten Buch von Shape Shape, das ich in der Bücherei ausgeliehen hatte. Dabei habe ich damals die vorhandene Knopfleiste erhalten. Allerdings finde ich eine Knopfleiste im Rücken suboptimal. Die Idee der Bluse ist, dass man sie beidseitig tragen kann. Aber die geschlungene Seite ist vorne einfach viel schöner. Dann hat man allerdings hinten eine Knopfleiste. Mir war das unangenehm, wenn ich angelehnt irgendwo sitze. Insofern trug ich die Bluse selten, mittlerweile ist sie ausgemistet.

Vor ein paar Wochen habe ich eine fantastische Seide (Chiffon) mit 30 % Rabatt gekauft. Es war an einem heißen Tag, ich liebe Seide an derartigen Tage. Besitze allerdings nur Kleider, kein Oberteil. Also habe ich einfach mal 70 cm mitgenommen. Noch ohne eine Idee, was daraus werden kann. Der Schnitt sollte einfach sein, wenige Schnittteile, dennoch besonders in der Optik. Da habe ich mich an die geschlungene Bluse von damals erinnert.

Unten seht ihr grob, wie der Schnitt sich zusammensetzt. Ich habe das Teil mit den Knöpfen im Bruch zugeschnitten, was bedeutet, dass ich die Verschlingung vor dem Nähen arrangieren muss. Im Buch gibt es auch eine Anziehanleitung. Wenn man einmal verstanden hat, wie die Teile zusammen gehören, ist es machbar.

Um die wertige Seide nicht fälschlicherweise in der falschen Größe zuzuschneiden, habe ich ein Probeteil ausgeschnitten - und verdreht zusammengenäht. Was für ein Drama, mehrmals musste ich die Schulternaht auftrennen, weil ich etwas nochmal verdreht habe. Im Prinzip wollte ich die Idee schon "entsorgen" und mir einen neuen Schnitt suchen. Eine Nähfreundin brachte mich auf den Gedanken, die Teile jeweils mit Masking Tape zu markieren, also alle Ecken so wie sie später zusammen gehören. Das hat geholfen. So habe ich in kleinen Schritten 4 Nähte genäht und den Überblick behalten. Armlöcher und die ganzen Langseiten der anderen Teile sind mit Rollsaum maschinengenäht, es hat leidlich funktioniert. Nur da, wo französische Nähte waren, musste ich unterbrechen. Stört mich nicht. Mit dem optischen Ergebnis bin ich zufrieden.



Oben die Verschlingung vorn, unten das "Rückenteil" vorn. Der dünne Stoff ist blickdichter als ich dachte, natürlich kann ich auch etwas unterziehen, damit weniger Haut rausschaut. Im Laden beim Stoffkauf hatte ich übrigens auch die orange Hose an - wahrscheinlich war ich deshalb von dem Stoff so angetan.


Und jetzt noch die Rückseite, einmal gerade unten, einmal gewickelt oben. Alles möglich.


Ich bin sehr, sehr zufrieden mit der dünnen raffinierten Bluse.

Zusammenfassung:

Schwierigkeitsgrad: durch die Abwandlung mit der weggelassenen Knopfleiste tat ich mich schwer, allerdings hätte ich mich mit einer Knopfleiste in diesem Stoff auch schwer getan bzw. es ausgeschlossen, diese zu nähen.

Zeitaufwand: 2 Stunden Probeteil - ohne Erfolg; 2 Stunden Nähen der Bluse nachdem ich ein System hatte, der Rollsaum funktionierte auch einwandfrei. Den Schnitt hatte ich bereits vor ewigen Zeiten kopiert.

Kosten: ca. 24 Euro für den Stoff, Garn hatte ich.

Vielen Dank fürs Schauen, sommerliche Grüße, Anja

Samstag, 6. April 2019

Stylish Dress Book - Modell V

Ich bin mittlerweile im Rückstand mit dem Verbloggen genähter Sachen. Aber heute schaffe ich es, das zuletzt genähte einfache und schnelle Kleid V aus dem Stylish Dress Book (es gibt schon lange auch eine deutsche Übersetzung davon, ich weiß nur gerade nicht, wie der Titel ist) zu zeigen. Aus dem Buch habe ich schon sehr viele Sachen für mich und später auch für meine Tochter genäht. Die Erläuterungen und Bilder sind perfekt. Das Nähniveau ist nicht zu einfach bzw. es gibt Projekte unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Eine Zeitlang waren Japanschnitte sehr populär. Vor 5 oder 6 Jahren gab es sogar mal eine Japanschnitt Link Party, ich glaube, die gibt es nicht mehr. Jedenfalls bin ich darüber auf das Buch gestoßen und habe es mir in England gekauft.


Meine Teenagertochter verfolgt diverse Fashion Show Kanäle, hat kürzlich beim Durchblättern der neuen Burda einen Boilersuit entdeckt und damit wieder das Potential des Selbernähens entdeckt. Den Boilersuit hat sie bei Stella McCartney oder Isabell Marant entdeckt, ich weiß auch das nicht mehr genau, es ist auch nicht so wichtig, jedenfalls brauchte sie ganz dringend einen und im Laden gibt es sie hier zumindest noch nicht, jedenfalls nicht so wie sie ihn sich vorstellt.

Dann hat sie eine lange Liste mit Modellen aus diversen Zeitschriften und Büchern für den Sommer erstellt. Die arbeite ich derzeit ab. Demnächst folgen auch Fotos und Texte zu den bereits fertigen Stücken. Ein Vintage Kleid für mich ist auch dabei. Und zur Contemporary Muslim Fashion Ausstellung im MAK in Frankfurt lohnt auch ein Post.

Gerade direkt von der Nähmaschine und dem Bügelbrett gekommen ist das Japankleid V:



Da meine Tochter noch im Reitstall ist, gibt es kein angezogenes Bild, aber wir haben heute Morgen anprobiert, die Länge von Saum und Ärmeln justiert und es passt, es soll ja sowieso locker fallen. Den Baumwollstoff habe ich letztes Jahr in einem der einschlägigen Stoffgeschäfte unterhalb des Montmartre gekauft. Von dem günstigen Coupon ist noch etwas mehr als ein Meter übrig geblieben.

Hier noch ein Detail der Knopfleiste, ich habe mich für kontrastierendes Garn für die Knopflöcher und das Knopfannähen entschieden. Vielleicht bekommt das Kleid noch eine aufgesetzte kleine Tasche auf dem Rockteil, auf der entgegengesetzten Seite wie oben, mal sehen. Das muss ich erst besprechen. Eigentlich werden 6 Knöpfe für das Kleid benötigt und angenäht. Leider habe ich beim Vermessen der Knopflöcher eines zuviel eingeplant (falsch dividiert). Dann habe ich die Knöpfe angenäht und kurz vor Schluss gemerkt, oben fehlt ein blauer Knopf, der ist jetzt schwarz geworden.


Ich verlinke diesen Post bei Sew La La, wo Donnerstag wieder ein Handarbeitsbücherspecial stattfindet. Ich habe einen Klassiker genutzt, aus dem ich schon lange und oft nähe (und für den Sommer ein weiteres Exemplar, Modell F, zugeschnitten habe) .

Ich finde sowieso, dass der Markt für Neuigkeiten im Handarbeits- bzw. Nähsektor zunehmend unübersichtlich wird. Bei Hugendubel und Co liegen die Neuigkeiten der großen Verlage in der Präsentationstheke, im Regal gibt es ein paar weitere Bücher (manchmal ein Buch aus einem kleineren Verlag, vermutlich von einem Kunden bestellt und dann nicht gekauft). Die Inhalte gleichen sich immer mehr und richten sich sehr oft an Nähanfänger. Früher habe ich regelmäßig im Buchladen geschaut, inzwischen lohnt sich das nicht mehr.

Am liebsten stöbere ich in der Zentralbibliothek, wo es wirklich gute und viele Handarbeitsbücher gibt, die teilweise schon ein paar Jahre alt sind oder noch älter und nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Die Neuerscheinungen werden mit ein bisschen Zeitverzögerung auch eingearbeitet. Aber iirgendwie habe ich doch das Gefühl richtig viel Neues kommt da nicht.

Viele frühlingshafte Grüße

Anja

Dienstag, 11. September 2018

Chice Sommerkleidung - an einem Tag genäht

Auch aufgrund von Sew La La und der zahlreichen Buchvorstellungen von Melanie alias The Flying Needle habe ich gemerkt, wieviele interessante und  gute Nähbücher es im Stiebner Verlag gibt. Vorher fiel mir immer nur auf, wieviele Neuerscheinungen es generell gibt, dass viele Bücher sehr jerseylastig sind und teilweise Anleitungen haben, die kaum über das Burda Niveau hinaus gehen.

Meine Stadtbibliothek hat umgeräumt und dem Bereich Handarbeiten ein neues größeres und damit übersichtlicheres Regal spendiert. Ich zog ein sehr gut erhaltenes, tatsächlich aus dem Jahr 2015 stammendes Nähbuch heraus, das optisch aus einer anderen Zeit zu sein schien. Habe es trotzdem mal mit nach Hause genommen.


Und siehe da: welch eine Überraschung, das Innenleben präsentierte sich völlig anders als das gelbe Cover mit dem sperrigen Titel. Ob man die Sachen tatsächlich alle an einem Tag nähen kann, weiß ich nicht, aber es gab einige sehr positive Überraschungen für mich. Hier das Inhaltsverzeichnis und einige Beispiele von schönen puristischen Sachen, meine Teenagertochter ist sehr angetan von etlichen Modellen: Maxikleid in A-Linie, korsagenartiges Oberteil, Capeärmel ...



Es handelt sich um die Übersetzung eines japanischen Buches der Lady Boutique Series, mir ist nicht klar, wer die Designer sind, bei jedem Beispiel steht der Name derjenigen, die das Modell genäht hat. Ganzseitige Abbildungen wechseln sich mit gut bebilderten Anleitungen ab. Das ganze Buch ist allerdings ein wenig unübersichtlich, z. B. findet sich die Maßtabelle mit allgemeinen Hinweisen mitten im Buch auf S. 65 (vorher sind bereits einige Anleitungen eingestreut, die meisten Anleitungen sind am Ende des Buches, die einzelnen Anleitungen gehen auch gefühlt kreuz und quer über die Seite, man hangelt sich von Ziffer 1 bis Ziffer x durch und muss manchmal ein wenig suchen, wo es weiter geht, mehr Übersichtlichkeit mit mehr Platz würde den Anleitungen gut tun). Die Maße (von S bis LL, das soll wohl XL sein) entsprechen nicht ganz den deutschen Maßen, das ist bei japanischen Büchern immer so (die Japanerinnen sind schmal und klein). Deshalb Nachmessen und ggf. Anpassen.


Mir fehlte den ganzen heißen Sommer lang eine Shorts. Zum Nähen war es jedoch zu heiß. In diesem Buch fiel mir eine Shorts (siehe Foto oben) mit etwas ausgestellten Beinen, also fast ein Hosenrock, ins Auge. Den habe ich aus dem Tellerrockteil eines ungeliebten, selten getragenen Waxprintkleides zugeschnitten, die Beine ca. 3 cm verlängert. Und genäht. Mit einigen zusätzlichen Features wie z. B. seitlichen Eingrifftaschen und Reißverschluss vorne statt Gummizug in der Taille. Zum Üben und zur Weiterentwicklung. Nach welchen Anleitungen ich da gearbeitet habe, stelle ich demnächst vor, ich habe nämlich noch ein tolles Buch entdeckt, hier gibt es dazu auch Näheres.




Da es diese Woche wieder heiß werden wird, kann ich die Hose im Wald beim Gassigehen tragen, für die Stadt finde ich sie für mich eher nicht geeignet. Und im nächsten Frühjahr nehme ich das Buch sicher nochmal zur Hand, denn derzeit denke ich doch eher an Herbstkleidung.

Viele Grüße aus Frankfurt

Anja


Samstag, 8. September 2018

Stylish Dress Book - again and again

Aus einem meiner ersten Nähbücher (und liebsten Nähbücher überhaupt) habe ich im Frühjahr eine Tunika genäht. Modell E, man findet sie oft im Internet und ich habe sie auch bereits zum vierten Mal genäht. Ich verlängere immer die vorderen Abnäher und setze die Brustabnäher etwas tiefer, weil ich mit 176 cm Körpergröße das japanische Normalmaß überschreite.


Nicht alle Schnitte in dem Buch gefallen mir, aber es gibt 4 - 5 Schnitte, die ich regelmäßig für mich nähe und auch mehrere Schnittmuster, die ich mittlerweile für meine Tochter umsetze. Man muss den weiten lockeren Stil mögen, es gibt keine enganliegenden körpernah geschnittenen Modelle. Die Erläuterungen sind sehr genau und ich bin mit dem Buch vor Jahren als absolute Anfängerin gut zurecht gekommen, weil die Grafiken sehr verständlich sind. Von der Autorin Yoshiko Tsukiori gibt es einige Übersetzungen ins Deutsche. Mein Buch habe ich jedoch nur auf Englisch und Französisch gefunden.


Ich habe die Tunika - wie gesagt - im Frühjahr genäht, aber nahezu nie angezogen, weil es gleich so heiß wurde und als Kleidersatz ist sie mir zu kurz, mit Rock geht sie gar nicht und erst jetzt an den morgens noch kalten Tagen, ziehe ich wieder neutrale Hosen / Jeans an, zu denen ich sie kombinieren kann. Unten sieht man das Muster des Baumwollstoffs genauer, bei den Taschen habe ich mich bemüht, sie genau im Muster aufzusetzen. Sie dienen eigentlich nur der Dekoration. Und leider bleibe ich dauernd damit an Türklinken hängen, was zum Ausleiern führt. Also zukünftig keine Taschen mehr. An den bisherigen Exemplaren hatte ich auch auf die Taschen verzichtet.



Die Aufnahmen sind bei einer ausgiebigen Waldrunde mit dem Hund entstanden. Licht und Schatten wechselten sich ab.


Verlinkt mit Sew La La am Donnerstag.

Vieben Gruß, Anja

Donnerstag, 14. Juni 2018

Pattern Magic Stretch - Roots Top - Sew La La

Manchmal habe ich Lust zu experimentieren, Neues auszuprobieren, die gewohnten Pfade zu verlassen. Dabei gehe ich nähtechnisch Risiken ein.

Es gibt Schnitte und Materialien, die funktionieren (mittlerweile) sehr gut, ich weiß, was ich wo anpassen muss, benötige kein Probestück und habe schlussendlich ein schönes tragbares Kleidungsstück. Auf Dauer finde ich das allerdings ein bisschen langweilig, damit entwickele ich mich auch nicht weiter. Also Geld in Stoff und Zeit in Experimente investieren.


In diesem Fall hatte ich das Buch Pattern Magic Stretch in die Hände bekommen. Es gibt inzwischen mehrere dieser Bücher, aber nur eins, dass sich mit Stretchmaterial beschäftigt. Verbloggt gesehen habe ich bisher nur etwas bei Nahtzugabe, allerdings finde ich den Post nicht mehr, nur noch eine Buchrezension, wenn man dann gezielt sucht, gibt es angelsächsische Bloggerinnen, die bereits mehrere magische Kleidungsstücke genäht haben.



Fürs Erste gefiel mir Roots, ein "einfacher" Schnitt, bei dem der Grundschnitt Oberteil zerlegt wird, erweitert, gekürzt und neu zusammengefügt. Solche Konstruktionsarbeiten gefallen mir, ich mochte Mathematik immer schon gerne.


Günstigen Jersey in haptisch angenehmer Qualität habe ich auf dem Stoffmarkt Holland gefunden, in schönem Blau. Zuschneiden, dann den Überblick über die Schnitteile bloß nicht verlieren, zusammen nähen, alles unproblematisch, aber dann, die erste Anprobe .... huh, gruselig, zu groß, zu weit, die Ärmel viel zu lang. Also erstmal die Ärmel gekürzt, mindestens 20 cm, obwohl die wohl so lang sein sollen, man schoppt sie dann hoch, aber das ist nicht meins. Dann im Bereich der mittleren Nähte enger genäht, genauso an den Seiten, auch mindestens 10 cm jeweils vorne und hinten. Insgesamt habe ich überall versucht, die Passform zu verbessern, auch wenn das sicher nicht die Idee dieses Kleidungsstückes ist. Auf dem Foto gefällt mir der Kragen mit etwas Stand, dafür hätte ich wahrscheinlich festeren Stoff (Sweat) gebraucht, mein Kragen klappt einfach runter, obwohl der Jersey nicht dünn ist.



Ergebnis: erstmal reichte es mir mit den Projekten aus dem Buch. Obwohl ich eigentlich noch die Apfelschalenhose und das ganz einfache Shirt "2 gleicher Art" Modell A nähen wollte. Irgendwann. Wirklich irgendwann.



Das Oberteil ist nicht meins, ich trage es im Haus, auch als Pyjama, manchmal als schneller Überwurf, wenn es kalt wird. Am meisten stört mich nicht die Optik, die ist soweit einigermaßen o.k., ganz interessant. Aber ich habe das Gefühl mit den Armen in einer Art Zwangsjacke zu stecken, wenn die Ärmel nicht hochgeschoppt sind. Und wenn sie hochgeschoppt sind, rutschen sie irgendwann runter und der Oberkörper um Brust und Oberarme wird eingezwängt. Man sieht das schon am Schnitt, es soll so sein, aber ich finde es unpraktisch.


Ich hatte am Ende natürlich ganz viel blauen Jersey übrig, denn die Schnittteile haben ungewöhnliche Formen und es blieben viele mittlere bis kleine Stücke übrig. Aus dem Jersey habe ich noch 4 oder 5 Unterhosen genäht. Die trage ich viel lieber. Und zu denen wäre es sicher nicht gekommen, wenn ich nicht diese Reste gehabt hätte, aus denen sich nichts Vernünftiges schneidern ließ.

Verlinkt bei Sew La La.https://sewlala.de/sew-la-la-link-up-party-2

Viele Grüße aus Frankfurt

Anja

Mittwoch, 18. April 2018

12xmemade - April - finished

Die wenigen Dinge aus Stoffresten, die ich im April (mit Mühe) geplant habe, sind schnell fertig geworden. Es handelt sich um immerhin 7 Unterhosen, für die ich den abgewandelten Schnitt Panty von Pattydoo verwendet habe. Ich habe ihn so abgewandelt, dass er eigentlich mit dem Original nur noch wenig zu tun hat, hinten und vorne höher und der Beinausschnitt tiefer, das finde ich bequemer und ist im Laden auch schwerer zu finden. Ich hatte mal ein bisschen Ziergummi gekauft, das reichte gerade für den Abschluss von zwei Unterhosen, alle anderen haben oben normales Gummi eingeschlagen.

Des Weiteren sind die vier Tischsets aus Resten für die Geigenlehrerin fertig. Leider hat sich meine Tochter entschlossen, in der Oberstufe mit den Orchester und dem Instrumentalunterricht aufzuhören. Die Schule und das zwei Mal wöchentliche Reiten reichen ihr neben dem Nachmittagsunterricht, der vermutlich nächstes Jahr noch mehr wird. Also dann jeden Nachmittag, außer an dem Orchesternachmittag.



Dann habe ich aus einem Stoff, den ich letztes Jahr bei Nina von Kleidermanie erworben habe, eine japanische Tunika, Modell E aus dem Stylish Dress Book, genäht. Die hatte ich bereits einmal aus Webware und zwei Mal aus Jersey genäht, alle drei Versionen habe ich letzten Sommer ausgemustert, weil verschlissen bzw. verwaschen. Bei dem Baumwollexemplar saß der Ärmel etwas eng, das habe ich diesmal geändert. Sie ist sehr bequem, die Taschen sitzen perfekt im Stoffmuster.



Derzeit ziehe ich lieber Kleider an, weil mir Hosen zu warm sind, aber es kommen sicher wieder kühlere Tage. Ende des Monats verlinke ich bei Chrissy.

Viele Grüße

Anja

Montag, 3. Juni 2013

Japanische Tunika No. 2

Die letzten Tage laufe ich tagtäglich in dieser schönen neuen Tunika herum. Sie ist nach dem gleichen Schnitt wie dieses Modell, diesmal allerdings aus Baumwolle. Das Ärmelproblem habe ich fast gelöst, sie sitzen noch nicht perfekt, aber ich kann die Arme in alle Richtungen einigermaßen frei schwingen. Hinsichtlich des Stoffs habe ich mich bei Petronella inspirieren lassen. Allerdings ist mir beim Zuschnitt des ersten Teils gleich ein irreparabler Fehler unterlaufen. Wer den Stoff kennt, sieht es bestimmt sofort. Sowas passiert, wenn man sich nicht 100 % konzentriert.

  

Und wenn Ende dieser Woche wärmere Tage kommen, kann ich wohl auch auf das Shirt darunter verzichten. Viele Grüße, Anja

Mittwoch, 17. April 2013

Me made Mittwoch - nochmal japanisch ....

.... und bei den sommerlich heißen Temperaturen ist das Modell Y aus diesem Buch genau richtig. Es war erheblich komplizierter zu nähen als die anderen Japanmodelle bisher, ist aber nach einigen Auftrenn- und Änderungsarbeiten am Wochenende fertig geworden. Allerdings gibt es ein Passformproblem mit den Ärmeln. Die Armausschnitte müssten größer sein, damit die Ärmel richtig frei beweglich wären. Im Moment kneift es, wenn ich beide Arme nach vorn bewege. Im nachhinein ärgere ich mich deshalb auch, dass ich den Schnitt nicht mit meinem Maßärmel aus meinem Schnittkurs abgeglichen habe, dann wäre ich nämlich richtig superhappy mit dem Kleid. Am Ärmel habe ich auch den zweiten Stoff verwendet, weil der andere nicht gereicht hätte.


Was sonst noch am Me made Mittwoch getragen wird, seht ihr hier. Viele Grüße, Anja

Mittwoch, 10. April 2013

Me made Mittwoch - japanische Bluse No. 2

Die erste japanische Tunika klappte supergut und ich habe sie schon ganz oft (allerdings mit einem Shirt darunter) angezogen. Da wurde es Zeit für das nächste Projekt aus dem Stylish Dress Book: Modell Z, genauso schnell und einfach umzusetzen wie Modell E. Genäht aus einem billigen und mich jetzt vom Muster her nicht wirklich überzeugenden Flatterjerseycoupon vom Stoffmarkt. Die Stoffe für Modell Y habe ich auch bereits rausgelegt, aber vorher will meine Tochter noch ein paar Sommerteile. Und demnächst will sie auch eine Bluse mit Trompetenärmeln (heißen die überhaupt so?)


Weiter selbstgemachte Outfits gibt es heute wie jeden Mittwoch im Me made Mittwochs-Blog.

Erste Frühlingsgrüße aus Frankfurt, Anja