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Mittwoch, 4. November 2020

Me made Mittwoch in neuer Miette aus alter Baumwolle

 Es ist unendlich lange her, dass ich mir das Strickmuster für die Miette Jacke von Andi Satterland (oder Sutterland?) heruntergeladen habe. Das war irgendwann nachdem so ziemlich jeder sie schon gestrickt hatte, vor mindestens 5 Jahren. 

Genauso unendlich lange ist es her, dass ich mir bei Drops Baumwolle bestellt habe (für 2 unterschiedliche Projekte, zu dem einen ist es nie gekommen, das andere wurde nie getragen, aufgeribbelt, wieder neu verstrickt, fast nie getragen, wieder aufgeribbelt), so hatte ich am Ende 2 verschiedene Farben, ähnlich zwar, aber nicht ganz gleich, ich habe einen Versuch gestartet, sie am Anfang in abwechselnden Reihen zu verwenden, das ging für mich irgendwie gar nicht, dann habe ich nochmal neu gestartet und beschlossen, die Bündchen komplett in dem einen Grünton, den Rest in dem anderen zu stricken. Eigentlich dachte ich, das ich aus dem Muscatgrün die kompletten Körperteile zuzüglich Ärmel bekomme, da die aufgeribbelte Jacke sehr locker saß und deutlich länger war als diese Miette, aber das Lockmuster verbraucht wohl doch deutlich weniger Garn als glatt rechts wie bei Miette. 

Am Ärmel merkte ich dann, dass die Wolle knapp wird, ich wollte aber KEIN Teil mit kurzem Ärmel (das hatte ich ja mehrmals nicht getragen), also habe ich einfach an beiden Seiten an in etwa der gleichen Stelle den Farbton gewechselt. Das ist nicht optimal, man sieht es bei gutem Licht sehr deutlich, aber an dunklen Tagen, in nicht perfekt ausgeleuchteten Innenräumen oder dunklen Sommerabenden wird man den Kontrast nicht sehen.

Das Stricken von oben nach unten war neu für mich, die Abnahmen an der Brust passen für mich leider gar nicht, aber zum Glück dehnt sich die Jacke, dass es nicht so auffällt. Mittlerweile ist Miette aus Passformgründen nicht mehr erhältlich (war kostenlos), es gibt ein Pendant in mehreren Größen und mit tiefer sitzenden Abnähern. 

Anleitung und Muster waren klar verständlich, ich habe außerdem einen Knit Along gefunden, der mir vor allem an der Stelle als es um das Ablegen der Maschen für die Ärmel ging geholfen hat, im Prinzip ist top down auch nicht anders als Runden stricken bottom up, nur ist mir da als Gewohnheitstier klarer, was ich an welcher Stelle mache. Das Jackenteil ist etwa 5 cm verlängert, die Ärmel sind deutlich länger, die Knöpfe muss ich wohl nochmal fester nähen, ich merke, dass sie sich in dem Maschen lockern und die Festnähfäden auf die rechte Seite rutschen.  Sie werden dann auch seitlicher festgenäht, denn die Jacke zieht sich mittig an den Knöpfen sehr auseinander.

Die Jacke wird vermutlich eher im nächsten Sommer getragen werden, im Halbdunkel oder zuhause, aber da sie letzte Woche fertig wurde, zeige ich sie heute beim Me made Mittwoch, einmal zusammen mit dem Burdasommerkleid aus Seide (Montag bei fast 20 Grad getragen) und gestern zusammen mit einem älteren Simplicitykleid. 

Viele Grüße, Anja


P.S. Die Miette wurde fast nie getragen, dann aufgeribbelt, die Wolle liegt noch herum und wartet auf weitere Verwendung.

Mittwoch, 1. Juli 2020

Me made Mittwoch im Juli - 40er Jahre Sommerkleid

Als der Me made May zu Ende ging, hatte ich wieder richtig Lust zu nähen. Es sind bisher 2 Sommerkleider, eins davon zeige ich heute, das andere habe ich schon gezeigt, ein Hosenrock (noch nicht fotografiert) und eine Jeans entstanden. Aus den Stoffresten habe ich noch Bindegürtel und anderes Kleinzeug gemacht. Außerdem zeigte sich, dass ich einige Teile im Schrank habe, die Veränderungsbedarf hatten. Die zeige ich auch noch nach und nach. Denn zeitgleich mit der Lust zu nähen, war die Lust Fotos zu machen auf ein Minimum gesunken. Das war im Mai dann wohl ein bisschen zuviel gewesen.


Das Vintage Kleid von Simplicity (den Schnitt gab es auch im Heft, aber ich hatte von Kleidermanie, deren Blog es nicht mehr gibt, den Schnitt auf ihrem Flohmarkt erstanden) habe ich zum zweiten Mal genäht. Dabei wollte ich einige Verbesserungen anbringen, die mich bei der Originalversion störten: den seitlichen Nahtreißverschluss brauche ich nicht, also kann ich ihn weglassen, den Bindegurt habe ich gleich mit zugeschnitten (im nachhinein brauche ich den nicht, den bei dieser Schleifenversion ist das dann ein bisschen viel Schleife vorn), das Kleid ist länger, wie es jetzt eher getragen wird, ich habe die Taille verbreitert, denn in Version 1 hatte ich zu wenig Stoff, um noch den Stoff oben zu raffen. Dummerweise habe ich einer Stelle hinten gerafft, wo es nicht nötig war, man sieht auf dem Foto von hinten den Stoff stehen, der bei meinem Hohlkreuz unvorteilhaft beult. Ich kann damit leben, denn auftrennen ist nicht so meins, nur mit dem Bindegürtel beult es dann noch mehr, damit kann ich nicht leben. Deswegen fristet der Bindegürtel nun auch ein Schrankdasein.



Der Stoff, ein schöner satinierter Baumwollstoff/Makosatin von Werning aus Herford (Reststück 2 m für 16 Euro) ist offensichtlich sehr bügelbedürftig, denn auf den Fotos kommen die Falten vom Sitzen, Rad fahren usw. nach 2 Tagen richtig raus. Ich finde, in echt sind sie gar nicht so heftig. Und ich bügele eigentlich nur nach dem Waschen.

Hier noch einige Details: Knopfverschluss hinten, Raffung am Ärmel, Vorderseite ohne Schleife (die ist nämlich nicht festgenäht).


Das Kleid ist schon fast 3 Wochen fertig, mehrfach getragen und bei nicht zu heißen Temperaturen ein schönes Sommerkleid, ich mag es lieber als Version 1, was primär am Stoff und an der Länge liegt. Begleitet hat es mich am Wochenende ins DAM, wo ich die Fotos gemacht habe.


So, und nun verlinke ich noch beim Me made Mittwoch.

Viele Grüße

Anja

Freitag, 5. Juli 2019

Simplicity 7275

Den Simplicity Retroschnitt habe ich bereits zum zweiten Mal genäht. Mehrere Stoffe kamen dafür in Frage, letztendlich habe ich mich für 2,5 m eines wunderbaren damastartigen Baumwollstoffes aus dem Marc Aurel Outlet in Gütersloh entschieden. Der nachtblaue Stoff hat eine eingewebte Struktur, die man hoffentlich auf der Detailaufnahme weiter unten erkennen kann.


Das Oberteil ist gedoppelt, da der Stoff sowieso nicht so  dünn ist, eignet sich das Kleid sowieso nicht für sehr hohe Temperaturen, heute ist es bei uns kühler. Wenn es noch kälter wird, geht es auch mit einem Rolli oder einer Bluse darunter.


Das Nähen ging leicht von statten, die Anleitung und das Schnittmuster sind super verständlich und alle Markierungen treffen perfekt aufeinander. Die Anpassungen im Bereich der oberen Länge habe ich bereits bei Kleid Nummer 1 vorgenommen.


Zum Me Made Mittwoch vorgestern habe ich es nicht geschafft, Fotos zu machen. Weil es in den Wochen davor einfach zu warm für diesen festen, dichten Stoff war.

Viele Grüße

Anja

P.S. Was für ein Drama, ich habe das Kleid nach ein paar Mal tragen zum Putzen getragen, mit chlorhaltigem Mittel gereinigt, Flecken drauf, Farbe raus, nix mehr zu machen. Den Stoff zerschnitten und aus den Stücken noch Taschenfutter oder so genäht, sehr sehr schade.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Simplicity 1587 am Me Made Mittwoch

Auch wenn ich einen Großteil meiner Urlaubskleidung bereits rausgelegt habe, um meinen Rucksack zu packen, präsentiere ich doch lieber ein neues Kleid am heutigen Me Made Mittwoch und am morgigen Sew La La.


Im Urlaub trage ich praktische, klein zusammenlegbare Kleidung (die teils unterwegs in die Tonne wandert, Stücke, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben, nicht mehr schön aussehen und meinen heutigen Ansprüchen an genähte Kleidungsstücke nicht mehr entsprechen). Durch das Aussortieren am Ende des Urlaubs reduziere ich das Gewichts des Rucksacks, was ich auf der Weiterfahrt bzw. Rückfahrt immer sehr angenehm finde. Von dem Stapel habe ich kein Foto gemacht.


Nun zu meinem neuen Kleid, den Schnitt Simplicity 1587 habe ich in Kleidermanies Flohmarkt vor etlichen Monaten erstanden. Kurz danach erschien der gleiche Schnitt als Retromodell in der Simplicity Zeitschrift, ich habe mir die deutschsprachige Anleitung kopiert, aber die englischsprachige Anleitung ist auch super zu verstehen, die Bilder sind sehr klar und anschaulich.

Als ich den Schitt erstanden habe, habe ich wenig genähte Exemplare im Netz gefunden, alle bereits einige Jahre alt, mittlerweile gibt es einige von diesem Winter. Ich habe einen Biobaumwollstoff in einem milden merkwürdigen schwer zu beschreibenden Grün mit weißen minikleinen Pünktchen vernäht, den Stoff habe ich als Reststück im C. Pauli Laden in Frankfurt aus der Grabbelkiste zum halben Preis mitgenommen. Ich hoffe, dass die Farben lange halten und nicht so schnell ausbleichen wie bei billigen Baumwollstoffen vom Markt. Mir reichten 2 m. Der Schnitt sieht kein Futter vor, im Sommer vermisse ich das nicht.


Entschieden habe ich mich für die kurzärmlige Variante und ein Weglassen der Schleife. Das wäre mir irgendwie zuviel gewesen. In einer Blusenvariante wie hier kann ich mir die Schleife hingegen gut vorstellen.


Zugeschnitten habe ich Größe 14, das stellte sich in der Taille als sehr knapp heraus. Daher habe ich die Kräuselungen im Vorderteil unten weggelassen. Die hätten dem Ganzen schon etwas mehr Pfiff gegeben, aber mehr als 3 kleine Kräusel wären nicht möglich gewesen, ich muss auch atmen können. Der Rock ist 3 cm kürzer als im Schnitt vorgesehen, in der hinteren Taille habe ich 1,5 cm Hohlkreuzanpassung vorgenommen, sonst habe ich nichts geändert. Mich wundert, dass die Länge des Vorder- und des Rückenteils passen, denn da muss ich normalerweise verlängern. Die Ärmel sind mir ein wenig unbequem, aber es geht schlimmer. In Zukunft muss ich wirklich daran denken, das Armloch mit meinem Grundschnitt abzugleichen. Ich kann die Arme jedenfalls in alle Richtungen und nach oben heben ohne das Gefühl zu haben, gleich reißt eine Naht ein.


Den Saum habe ich etwas unordentlich mit dem Blindstich genäht, aber ich hatte keine Lust auf Handnähen. Ich bin sowieso nicht so 100% überzeugt von dem Schnitt, von dem Stoff, vorn der Farbe. Ich kann mir im Moment noch nicht so richtig vorstellen, zu welchen Gelegenheiten ich es tragen soll. Für den Alltag ist es sehr speziell. Man wird sehen, vielleicht muss ich mich einfach an die ungewohnte Silhoutte gewöhnen.


Ich habe aus dem Rest des Stoffes gestern Nacht noch einen Bindegürtel genäht, der ein wenig Taille formt, auch wenn da nicht viel Taille ist. Als Ersatz für die Kräusel quasi. Heute trage ich das Kleid, mal schauen wie ich mich darin fühle.

Einen schönen Sommer an alle Leserinnen und danke an das Me Made und das Sew La La Team für die Organisation der Link Parties.

Viele Grüße

Anja


Mittwoch, 7. Februar 2018

Simplicity - das A-Linienkleid vom Titelbild 4/17

Als ich die Simplicity letzten Herbst in der Stadtbibliothek liegen sah, war mir klar, das Kleid möchte ich haben. Genäht hat es recht bald mehrfach die Langsame Schildkröte. Und wahrscheinlich noch weitere Nähblogger.

Ich dümpelte erstmal etwas mit der Stoffwahl herum, denn ich hatte keinen Jersey in ausreichender Menge. Ich hatte aber auch keine Lust, neuen Stoff zu kaufen, denn das Stoffregal ist ausreichend gefüllt, Stoffdiät usw.. Im Wintersale bei Werning Stoffe in Herford (an dessen Restestange ich nie ohne Kauf vorbei gehe, diesmal wollte ich im Laden eigentlich nur Gurtband kaufen, nicht in gewünschter Breite da, dafür mit 3 Reststoffen den Laden verlassen) sprang mich diese Winterviskose an, tolle Farben, toller Druck, leider wie üblich bei Resten 1,5 m und dazu nur etwa 1,3 m breit. Das reichte für die beiden Hauptteile des Kleides. Immerhin. Dann hatte ich farblich sehr gut passende Sweatreste. Natürlich nicht, um die Ärmel in einem Stück zuzuschneiden und auch nicht, um den Rollkragen komplett zuzuschneiden. Für den Winter wollte ich unbedingt diesen Kragen. Daher wurde viel gestückelt, mit Paspeln gespielt, andersfarbige Bündchen angenäht usw. Von beiden Stoffen blieben nur noch Minischnipsel übrig. Den Saum habe ich ca. 6 cm gekürzt, ich glaube, das liegt aber daran, dass der Stoff sehr schwer herunter hängt.





Zugeschnitten habe ich Größe 40, dabei aber nicht die ganze Nahtzugabe ausgeschöpft. Genäht mit der normalen Nähmaschine, auf den Einsatz der Zwillingsnadel verzichtet, in dem wilden Muster wären die Nähte nicht sichtbar gewesen. Der Reißverschluss hinten ist aus meiner Sicht überflüssig, ich würde das Kleid so über den Kopf bekommen. Und dieser Reißverschluss stellte mich auch in Kombination mit der sehr glatten Stoff vor Schwierigkeiten. Laut Anleitung soll man Vlieselineband unterlegen, das hatte ich nicht, dachte, geht auch so, aber das rächte sich mit Verziehen des Stoffes und einem nicht wirklich guten Aufeinandertreffen der Naht hinten mittig. Dann habe ich es nochmal probiert, das Kleid ein paar Mal angezogen, glücklich war ich mit dem unordentlichen Reißverschluss nicht und ich habe ihn auch nicht zum An- oder Ausziehen öffnen müssen. Also habe ich mich gestern nochmal schnell dran gemacht und den Reißverschluss heraus getrennt und das Ganze hinten einfach zusammen genäht. Der Schnitt ist für dehnbare Stoffe, mir ist wirklich nicht klar, warum ich da einen Reißverschluss einnähen soll, da muss man schon einen sehr dicken Kopf haben, um nicht durch zu kommen.


Hier die Rückansicht, man musste zwar schon genau schauen, um den schiefen Reißverschluss zu erkennen. Getragen habe ich es aber so beim Besuch der Versace Retrospektive in Berlin, über die ich gestern berichtete. Jetzt ist er weg und ich fühle mich wohler damit (wenn ich noch lange Haare hätte, ginge es mir genauso).


Ich nehme mit diesem Kleid am Me Made Mittwoch teil, der ab diesem Jahr nur noch einmal monatlich stattfindet.

Viele Grüße

Anja




Mittwoch, 29. November 2017

Me made Mittwoch - Simplicity 7275

Im Sommer habe ich relativ feste Baumwolle, fast schon Körper, zu diesem Kleid verarbeitet. Simplicity 7275.


Gestern hatte ich das Kleid, das wegen des dicken und innen soften Stoffes auf jeden Fall in die Kategorie Winterkeid fällt, zum ersten Mal an. Es trägt sich super, der Rock schwingt und hat die richtige Länge, einzig mit den Raffungen unter der Brust bin ich nicht 100% zufrieden. Das nächste Mal würde ich lieber Falten legen.


Über dem Kleid trage ich den sehr warmen (Fleecefutter) Parka. Die Kapuze sitzt auch bei leichtem Regen perfekt und die Wolle ist ziemlich wasserdicht.





Hinten Gummizugraffung und Webbanddetails.



Was man sonst noch trägt, kann man hier anschauen.

Liebe Grüße

Anja

Freitag, 25. August 2017

Simplicity 7275

Vor einigen Wochen habe ich mehrere Schnitte und auch Stoff bei Nina / Kleidermanie im Schnittmuster- und Stoffflohmarkt ergattert. Bisher habe ich (fast) nie nach Kaufschnittmustern genäht und wusste daher auch nicht, wie detailliert und gut die Anleitungen waren. Da muss wirklich niemand mehr Nähkurse machen oder umständlich anhand von Videos Anleitungen recherchieren. Die Bilder und Texte waren extrem gut verständlich und ausführlich. Ich bin begeistert. Das Schnittmuster ist natürlich auf diesem dünnem "amerikanischen" Papier, aber dadurch nimmt es auch weniger Platz weg und lässt sich besser verstauen. Insgesamt habe ich 4 Schnittmuster gekauft, als erstes genäht habe ich diesen vor 5 - 6 Jahren offensichtlich sehr beliebten Schnitt Simplicity 7275. Ich hatte 2 m schwarze kräftige Baumwolle, fast wie ein Gabardine im Schrank (Stoffdiät juchhu) und habe ihn restlos verwendet. Der Stoff ist leider zu dick, um das Kleid im Sommer zu tragen, auch wenn es hübsch aussieht. Aber es kommt ja Herbst und Winter.


Hier die mögliche Sommerversion. Ich habe einzig das Oberteil um ca. 2,5 cm verlängert und das untere Vorderteil im Bruch zugeschnitten. Ich habe die insgesamt 12 Abnäher auch an meine Taillenweite und mein Hohlkreuz angepasst. Außerdem hatte ich keinen 55 cm Reißverschluss. Da ich das Kleid für den Winter genäht habe (mit Blusen, Rollis drunter), habe ich großzügig Mehrweite gelassen und brauchte letztendlich keinen Reißverschluss wie ich bei den Anproben feststellte. Sonst wäre das Kleid auch nicht gestern fertig geworden. Ich bin immer noch überrascht, wie leicht die Anpassungen vonstatten gingen.


Wenn ich das Kleid nochmal nähen würde, würde ich das Oberteilfutter länger zuschneiden, so war es etwas pfriemelig von Hand einzunähen, sieht auch nicht supersauber aus, weil der Umschlag einfach zu klein war.


Von hinten, die Bluse ist eine ältere Kaufbluse, leider habe ich den Kragen schlecht drapiert, nach den Fotos habe ich mich wieder umgezogen.


Das Innenfutter ist ein schön gemusterter Flutschpolyester, von dem ich mal viele Meter auf dem Maybachufermarkt gekauft habe. Jetzt ist nur noch ganz wenig da.



Ich bin ganz zufrieden mit dem Stoffdiätnähen diesen August, denn der Schrank leert sich unaufhörlich. Als nächstes werde ich definitiv den olivgrünen herrlichen Wollstoff aus einer Ladenauflösung vernähen, weiß bloß noch nicht mit welchem Schnitt. Die Sommerstoffe lasse ich für nächstes Jahr liegen.

Viele sommerliche Grüße, Anja