Freitag, 10. April 2026

Trenchrock aus Cartamodelli 4/2026

Als ich im März in Italien war, zeigte Anna von Oh Chiffon (früher Blog, jetzt Instagram) ihr neu erworbenes Heft der Cartamodelli, wir haben ein wenig getextet, ich habe bisher immer La Mia Boutique gekauft und sie hat mich überzeugt, auch mal die Cartamodelli auszuprobieren, sie sei frischer, moderner. Tatsächlich war die La Mia Boutique früher interessanter, das ist mir auch im Laufe der Jahre aufgefallen, das April Heft war noch nicht da, also habe ich das aktuelle Heft der Cartamodelli gekauft. Interessanter als Burda finde ich sie allemal, das liegt allerdings möglicherweise auch daran, dass manche Trends immer mit einem Jahr Zeitverzögerung in Deutschland ankommen.

Aus dem April Heft hat mich sofort der Trenchrock angesprochen. Vor allem, weil ich einen gut geeigneten Stoff aus einem zurückliegenden Stoffverkaufstag bei Annette Görtz herumliegen hatte, mein ältester Stoff aus 2023. Im Laden sah er weinrot aus, draußen dann eher braun. Ursprünglich für eine Hose gekauft, dann für eine Jacke als geeigneter befunden (Sybille von Feovogt bei Instagram hat daraus eine Bomberjacke genäht). Und nun wird es ein Rock, aber ein Trenchrock, für den ein Jackenstoff ja genau richtig sein dürfte. Ich hatte ca. 2,3 m, das entsprach der Stoffmenge, die benötigt wurde und die ich letztendlich auch komplett verbraucht habe. Der Stoff hat eine Köperbindung, die genaue Zusammensetzung ist bei Annette Görtz Stoffen nie bekannt, ich könnte noch eine Brennprobe machen. Aber solange die Stoffe haptisch angenehm und wertig sind, verzichte ich darauf meist.

Weiteres Material wollte ich nicht kaufen. Vor allem, weil meine Knopfkiste immer noch aus der Karstadt Auflösung gut gefüllt ist. Allerdings fehlte die richtige Farbe, man braucht hier 8 große Knöpfe. Dann kam mir die Idee, die Knöpfe zu mischen. Es gab einige, die zum Stoff passten, andere, die kontrastierten, die eine gute Größe hatten und die außerdem zusammen irgendwie gut aussahen. Das Problem: der Durchmesser schwankte zwischen 2,4 und 3,2 cm. D. h. ich musste für 3 verschiedene Knopfgrößen Knopflöcher machen. Die im Idealfall auch noch gut aussehen, also am besten Paspelknopflöcher. Dazu 2 Paspeltaschen mit Klappe. Viel zu tun, ein neues Slow-Sewing Projekt. 

Unten eine Auswahl der Knöpfe: es sind jetzt 2 schwarze Knöpfe von Karstadt, 2 riesige grüne aus der Knopfkiste meiner Mutter (mglw. abgetrennt von einem grünen Mantel, den ich in meiner Jugend getragen habe und der von meiner Tante kam - Original 60er, ein Traumstück, den ich supergerne mal nachnähen würde), 3 graue dicke Knöpfe, die an meinem ersten Businesskostüm waren, das meine Mutter 1992 für mich genäht hat und 2 weitere Knöpfe, deren Herkunft ich nicht klären kann.

Da ich generell wenig Lust habe, Probeteile zu nähen und auch Probeknopflöcher oft nicht den gewünschten Erfolg bringen, habe ich mich an Richtwerten für Paspelknopflöcher aus dem Internet orientiert, die die Länge und die Dicke der Knöpfe berücksichtigen und so die Maße festgelegt. Das einmal außen und auch noch innen. Dort habe ich die Löcher mit einem rostroten Baumwollstoff unterlegt und dabei einen Denkfehler gemacht. Da der Stoff viel dünner ist als der Originalstoff, habe ich die Löcher etwas kleiner gemacht - in der Annahme, dass der dicke Stoff sich schlechter durch das Loch ziehen lässt als der dünne Stoff und ich am Ende die gleiche Lochgröße habe. Leider war dem nicht so. Die inneren Knopflöcher sind teils zu klein. Bei einem Knopfloch (oben links, siehe Foto) so sehr, dass ich den geplanten Knopf wieder abgetrennt habe und einen kleineren Ersatzknopf verwendet habe. Bei allen anderen Knopflöchern geht es gerade so, die muss ich auch nicht ständig auf- und zumachen, so dass ein enges Knopfloch zu ertragen ist. Im Endeffekt hätte ich mir natürlich auch einige Knopflöcher sparen und die Knöpfe nur zur Dekoration aufnähen können. Aber Paspelknopflöcher üben schadet ja nie. So viel Erfahrung habe ich damit nicht und ich umgehe sie gerne, wenn es möglich ist. Nachträglich habe ich dann ausgerechnet, dass sich durch diese 8 Knopflöcher die Anzahl meiner genähten Paspelknopflöcher verdoppelt hat. Es ist noch Luft nach oben, aber durch die vielen Knopflöcher diesmal sinkt meine Hochachtung. Übung macht eben doch den Meister.

Einen weiteren Fehler habe ich an der einen Paspel für die Tasche gemacht, sie ist zu knapp eingenäht. Ich dachte, das es schon reicht, aber beim Einklappen sieht man Fäden, Auftrennen und neu Einnähen bei einem vorhandenen Einschnitt finde ich schwierig, also habe ich die Ecke mit einem Gadget von den Munichfrocktails überdeckt. Nicht der Aufnäher, den man oben auf dem Bild sieht, sondern letztendlich en kleines rundes silbernes Ding mit dem Text "Handmade".

Dann hat meine Spule verrückt gespielt, die Fadenspannung stimmte weder oben noch unten, ich habe mindestens eine Stunde Probenähte gemacht, die Maschine geölt, anderes Garn verwendet, die Nadel ausgetauscht bis ich wieder einigermaßen mit dem Nahtbild zufrieden war. Insofern habe ich auf allzu viele Steppnähte verzichtet. Anfangs hatte ich noch die Idee alles mit Grau zu betonen, habe dann aber doch braunes Garn gefunden. Ich werde wahrscheinlich beim nächsten Auspacken der Maschine noch vorne an der Knopflochleiste eine Ziernaht aufsteppen, damit der Beleg besser hält. Bei den Knöpfen reicht der Abstand zur Kante nicht und das Teil ist ja auch verdeckt.

Zu guter Letzt habe ich beim Gürtel vergessen, ein Band zum Wenden einzunähen. Demzufolge hat das Wenden und Rausziehen des beidseitig mit Vlieseline bezogenen Gürtels auch etwa 1 Stunde gedauert. Auf die Schnalle mit Dorn verzichte ich, ich verwende einen vorhandenen in der Größe passenden Schieber. Das Üben der Gürtelerstellung spare ich mir für die Zukunft auf.

Ich habe viel gelernt bei diesem Projekt, insofern sind Fehler ja auch gut.

Trenchröcke gibt es auch zu kaufen, hier ist dem Rock ein ganzer Artikel gewidmet, das war bereits 2025, gesehen habe ich solche Röcke bisher nirgends. In der U-Bahn fällt mir auf, dass jetzt ganz viele Trenchjacken tragen. Die gab es auf dem Titelbild der Märzausgabe der Cartamodelli.

Die Anprobe ergab, dass die Weite gut passt (das habe ich vorher ausgemessen, lt. Größenangabe für das Schnittmuster wäre es eigentlich ein wenig zu eng), aber der Rock ist viel zu lang. Ich bin 176 cm groß und die Länge lt. Schnittmuster ginge bei mir bis zur Schuhsohle. Ich habe dann 11 cm gekürzt, um auf Knöchellänge wie auf dem Bild zu kommen. Als alles zusammengefügt war, habe ich nochmal an den Seitennähten und der hinteren Mittelnaht Korrekturen vorgenommen und je ca. 1 cm, also doch insgesamt in der Taillenweite 6 cm reduziert. D. h. der Schnitt ist ein bisschen arg groß.

Mit dem fertigen Rock bin ich trotz der Vorgeschichte und des suboptimalen Zustands der Knopflöcher und des Innenlebens (Taschenbeutel, Taillenbeleg usw., alles nur mit Zickzack abgesteppt, aber unsichtbar) zufrieden. Form, Länge, Stylingmöglichkeiten gefallen mir. Er ist ebenfalls fahrradtauglich dank des Schlitzes hinten. Leider beginnt nun die Jahreszeit, wo vermutlich dünnere Stoffe zum Einsatz kommen, aber an kühlen Sommertagen geht das Material auch.

Zusammenfassung:

Schnittmuster: Im Vergleich zur La Mia Boutique (und auch zur Burda) schneidet das Papierschnittmuster schlechter ab, das Blatt war dichter bedruckt, die Linien dünner und schlechter kopierbar, es gibt weniger Größen, die Knöpfe und Knopflöcher sind bei allen Größen an gleicher Stelle, für die Gürtelschlaufen muss man die Position selbst bestimmen, alle rechtwinkligen Teile muss man selbst zeichne), das ist alles machbar, ist mir aber aufgefallen. 

Die Anleitung ist viel weniger strukturiert als bei La Mia Boutique, wo ich mit der italienischen Anleitung gut zurecht komme. Ok, hier ging es gleich mit der Paspeltasche los, ich habe irgendwo aufgegeben und nach Gutdünken genäht, was dazu führte, dass ich mit den Belegen oben ein Problem hatte, da ich vorher die Knöpfe angenäht und die Knopflöcher gemacht hatte, ich konnte den Beleg nicht mehr gescheit umklappen. Insgesamt scheinen die Schnitte schwieriger zu sein (viele Paspel-/Leistentaschen), aber eine Einstufung auf Basis eines Stern- oder Punktesystems fehlt. 

Anna von Oh Chiffon interessierte sich für die Passform: ich habe Weite und Länge heraus genommen. Und das bei einem Rock (normalerweise gebe ich immer Weite und Länge zu, vor allem an Taille und Bauch), ich habe keine Standardfigur und passe immer irgendwas an, insofern würde ich bei Cartamodelli alle Maße kontrollieren bevor ich einen Stoff zerschneide.

Zum Schnitt selbst: wenn ich vorher drauf geachtet hätte, hätte ich die Knopflöcher einen Tick weiter unten positioniert, das oberste ist halb unter dem Gürtel, auf dem Foto verdeckt das Model diesen Bereich, außerdem hätte ich die Knopflöcher weiter nach innen gelegt. Das kann natürlich daran liegen, dass ich deutlich größere Knöpfe habe als vorgesehen (teils 3,2 statt 2,4 cm Durchmessen, insofern ist bei mir alles dicht an die Kante gerutscht).

Schwierigkeitsgrad: Schwierig, ich habe es mir durch die Knopflöcher noch etwas schwieriger gemacht.

Zeitaufwand: Für meine Verhältnisse lange, insgesamt immer mal wieder innerhalb von 2 Wochen. Viel Handarbeit. An sich hätte ich auch die Belege und den Saum mit der Hand genäht, aber dazu hatte ich am Ende keine Lust mehr.

Kosten: Ich erinnere den Meterpreis nicht mehr, vermutlich irgendwo zwischen 6 und 10 Euro, also für alles 15 bis 25 Euro.

Das war jetzt eine Menge Text, es gab auch mehr als sonst zu schreiben.

Viele Grüße, Anja





Mittwoch, 1. April 2026

Corsage 106 aus Burda 8/2025 - Me made Mittwoch im April

Letztes Frühjahr habe ich eine Corsage oder ein Bustier (was ist hier eigentlich genau der Unterschied?) genäht, die ich neben einer Kaufcorsage sehr gerne anziehe, peppt sie doch einfach schlichte Kleidung auf und wärmt außerdem ein bisschen den Körper. Wo ich das schreibe merke ich, dass ich dafür meine Strickpullunder diesen Winter viel seltener, fast nie eigentlich angezogen habe. Nun ja. Die Corsage von Burda wurde letzten Sommer im Heft gezeigt und hat mir sofort gefallen. Allerdings würde ich sie nicht auf nackter Haut tragen, auch nicht aus einem anderen Stoff, das ist einfach nicht meins. 

Der Schnitt war bereits kopiert, in Größe 42. Nachprüfen konnte ich das nicht mehr, denn ich hatte das Heft aus der Bücherei entliehen. Insofern konnte ich schnell mit Zuschnitt und Nähen starten, als ich vor 2 Wochen den passenden Stoff und geeignetes Futter gefunden hatte. Knöpfe und eine Schnalle hatte ich im Bestand, passendes Nähgarn auch. Ich habe mich akribisch an die Anleitung gehalten, irgendwo musste ich mir die Bilder im Netz mehrfach anschauen, um zu verstehen, wie das mit dem Fake Gürtel gemeint ist, ich habe es aber wohl richtig verstanden.

Das Nähen war - wegen der vielen Teile - etwas mühselig. Wenn ich den Schnitt selbst konstruiert hätte - was ich bei der Corsage letztes Frühjahr gemacht habe - hätte ich wohl auf die ganzen Belege verzichtet, die zu kleinen Ungenauigkeiten führten. Das liegt nicht am Schnitt, die Teile passten genau aufeinander, das habe ich im nachhinein nochmal überprüft, sondern daran, dass ich Pi mal Daumen mit der Nahtzugabe von 1 cm zuschneide, was ggf. auch mal 1, 2 cm oder 0,8 cm sein können. Außerdem nähe ich dann auch nicht superakkurat zusammen. Am Ende fügte sich alles mit einigen Korrekturen irgendwie. 

Vor dem Verbinden von Futter und Außenstoff musste ich allerdings Anpassungen vornehmen. Im Brustbereich habe ich bestimmt insgesamt 6 cm weggenommen, an der Seitennaht und an den Nähten, wo das Mittelteil auf die seitlichen Vorderteile trifft. Da der Stoff eine geringe Menge Elasthan hat, leiert es oben etwas aus, obwohl alle Besätze brav mit Vlieseline bebügelt sind. Die Knopflöcher sind nicht als Paspelknopflöcher gearbeitet, das wäre bestimmt schöner gewesen, habe ich aber im Prozess nicht rechtzeitig bedacht. Der Burdaschnitt sieht Druckknöpfe vor.

Ich habe das Teil, als es fertig war angezogen,, es passte schon, siehe unten, dennoch hatte ich das Gefühl, das es ein wenig locker sitzt. Insbesondere rutschte es, wenn ich mich gebückt habe und danach wieder aufgerichtet habe. Das eignet sich nicht für meinen Alltag, in dem ich mich bewegen möchte und nicht an meiner Kleidung herumzuppeln will. Ich habe also einen weiteren Versuch gestartet, um an den Seitennähten Stoff zu reduzieren, an jeder Seite bin ich von ca. 1,5 bis 2 cm ausgegangen, was nochmal 6 - 8 cm insgesamt ausmacht. Dabei habe ich das Teil über das Loch, durch das der Gürtel gezogen wird, gewendet und enger genäht. Sicher nicht die feine saubere Art, aber die mit dem geringsten Arbeitsaufwand. 


Danach saß es wesentlich enger, körpernäher und verrutschte auch weniger. Hinten wird es schon eng gezogen, sieht man auf der Aufnahme unten von der Rückseite. Aber die Trageeigenschaften sind besser als vorher, wo alles schön ordentlich aufeinanderlag. Im Burda Original ist die Corsage aus meiner Sicht auch zu weit, für ein Foto reicht es, im Alltag sollte sowas besser sitzen.


An der Seite habe ich einen kleinen Einnäher aus der Goodie Bag von den Munichfrocktails eingefasst.


Die passende Handtasche besitze ich auch, ich nutze sie viel zu selten.



Der Rock oben ist uralt, von meiner Mutter für mich vor ca. 24 Jahren für die Schwangerschaft genäht, dann in der Weite mehrfach geändert, lange ungetragen, jetzt wieder schick. Denn man hat diese fast wadenlangen Röcke wieder. 

Und hier noch eine weitere Tragevariante mit der Wollhose (Vogueschnitt), einen dünnen Rolli werde ich sicher auch noch ausprobieren, evtl. auch die blaßblaue Bluse, die ich habe oder die dünnere grüne Hose, die noch bei den Sommersachen liegt.



Zusammenfassung:

Schwierigkeitsgrad: Insgesamt ist so ein Kleidungsstück, das wirklich gut passen muss, schwierig zu nähen. Da gibt es eine Menge Anpassungen, die idealerweise auch gut in den Originalschnitt eingefügt werden. Das ist mir hier mit den nachträglichen Abnähern und dem enger Nähen nicht  perfekt gelungen, dennoch ist ein tragbares Kleidungsstück entstanden. 

Zeitaufwand: Der Schnitt besteht aus einer Unmenge von Teilen, das Kopieren hat ewig gedauert, ebenso das Zuordnen der Schnittteile und der Vlieselinestücke. Man musste schon ziemlich aufpassen, alles richtig zusammen zu setzen. Das finale Nähen und Versäubern war dann relativ schnell erledigt bis es an die Anpassungen ging. Kein schnelles Projekt, mehrere Abende.

Kosten: Den Oberstoff, ein 0,8 m Rest von Max Mara (frisch bei Intrend in Triest gekauft), kostete 9 Euro, von dem Futter (ebenfalls Intrend) habe ich ca. 0,4 m verbraucht, also 2 Euro, insgesamt mit den alten Knöpfen und dem grünen Garn aus der Karstadtauflösung max. 12 Euro.

Ich zeige die Corsage am 1. April beim Me made Mittwoch, wo ich schon ein bissel gestöbert habe, bevor ich den Post fertig gemacht habe.

Frohe Ostern und herzlichen Gruß, Anja


Donnerstag, 26. März 2026

SCART - die schöne und nützliche Seite von Müll

Ich habe einige Tage in Triest verbracht und bin gleich am Anfang auf dem Weg vom Bahnhof zu meinem Zimmer an der alten Pescheria vorbeigekommen. Durch die großen Fenster konnte ich sehen, dass drinnen Kleider hingen. Nicht nur Kleider, sondern auch riesige Roboter, die interessierten mich aber weniger. Von dem Projekt SCART, das es schon seit über 20 Jahren gibt, hatte ich noch nie gehört. Wenn ihr in der Verlinkung nach ganz unten geht, gibt es den Bereich Fashion, wo noch mehr dazu steht. Irgendwie kann man es auch ins Englische umstellen. Im wesentlichen geht es darum, Müll sinnvoll weiterzuverwenden - ihn zu Kunst zu verarbeiten. In einem Video wurden auch junge Menschen gezeigt, die auf dem Recyclinghof mit Plastikhandschuhen den Müll, der gerade abgeladen wird, durchwühlen, um Dinge zu finden, die sie verwenden können. Und man kann viel verwenden, sehr viel. Mich würde interessieren, ob es so etwas auch in Deutschland gibt. Es wäre richtig cool, wenn die verschiedenen Ausstellungen, die offensichtlich bereits seit Jahren durch Italien touren, bekannter würden.

Wenn man in die Halle hineintritt, sieht es erstmal so aus, es sind gar nicht viele Kleider, aber jedes Einzelne ist ein Unikat. Deswegen habe ich diesem Post auch ziemlich viele Fotos beigefügt. 


Der Rock unten aus zerquetschten blauen Plastikflaschen:


Gefärbte gefundene Federn, an das Material des linken Kleides erinnere ich mich nicht mehr:


Lauter gefaltete Kassenzettel:


Die Rückansichten der meisten Kleider waren auch sehenswert, hier ein Beispiel, links das Kapselkleid, in der Mitte das Legokleid, rechts das Dosendeckelkleid.


Oben wurden Fischernetze, Korkreste und anderer Krimskrams verarbeitet, unten genauso, wenn man auf dem Kleid unten genau schaute, entdeckte man auch Tasten von Computern, Metallzeug, alte Knöpfe, Fransen, Ringe, alles mögliche. Der Rock ist aus Textilresten gearbeitet.
Mein Favorit unten rechts: das Crodinokleid, aus lauter Deckeln von kleinen Crodinofläschchen, ich mag den alkoholfreien Aperitiv sehr gerne. Das Kleid links besteht aus ineinandergefügten Abreißdingern von Dosengetränken. Viel Arbeit steckt in dem Verbinden der Elemente durch kleine Ringe.

Unten nochmal das Kassenzettelkleid sowie ein Kleid, das aus puscheligen rot eingefärbten Schmusetieren zusammengesetzt ist, vermutlich Produktionsüberhang.



Im Kleid oben wurden lauter Muster einer Textilkollektion miteinander verarbeitet, unten Schläuche, für einen Fahrradschlauch etwas zu breit an einigen Stellen, vermutlich ein Mischmasch von alten Schläuchen unterschiedlicher Fahrzeuge.


Ganz in Rot: unterschiedlichstes Zeug zu einem Kleid verbunden und dekoriert:



Das Kaffeekapselkleid hat mich auch sehr beeindruckt. Ich erinnere mich, dass meine Tochter bereits im Hort mit alten Kapseln gebastelt hat, wenn man sich überlegt, wieviele Kaffeekapseln jeden Tag verbraucht werden und im Müll landen, Horror!

Oben zwei kostümartige Kleider aus unterschiedlichem Zeug in einheitlicher Farbe, unten wurden alte Plastikhandschuhe gefärbt, aufgerauht, irgendwie verwandelt und miteinander verbunden, sehr cool:



Und zu guter Letzt ein Kleid aus übrig gebliebener oder abgehängtem Absperrband. Sind diese Ideen nicht allesamt der Hammer? Bei manch einem dieser Kleider habe ich gedacht, wow, absolut tragbar für eine Party. In Gedanken war ich noch ein bisschen bei Munichfrocktails, dort hätte man so etwas wirklich anziehen können. Einen Extrabericht zu den Frocktails werde ich allerdings nicht machen, ich habe einfach nur den Abend genossen, getanzt, getrunken, geredet und kein einziges Foto gemacht.

Herzlichen Gruß, Anja


Donnerstag, 5. März 2026

Organzabluse abgewandelt - La mia Boutique - Me made Mittwoch

Upps, das ging schnell. Montag Abend habe ich in geselliger Online-Runde den Stoff zugeschnitten. Dienstag und Mittwoch Abend genäht und heute bei Sonnenlicht schnelle Indoor-Fotos gemacht. Anziehen kann man die Bluse bei den Temperaturen freilich noch nicht. So nehme ich dann auch mal wieder beim Me made Mittwoch teil. Der gerät immer mehr in Vergessenheit aus unterschiedlichen Gründen.

Es ist im Wesentlich das gleiche Modell wie dieses in diesem Post ausführlich beschriebene Teil. Selbst der Stoff ist am gleichen Tag in gleicher Menge beim gleichen Händler gekauft worden. Schwarz war geplant, im Endeffekt bin ich aber mit der anderen Farbe, Olivgrün, glücklicher. 

Vor der Fertigstellung habe ich noch überlegt, ob ich die Nähte in kontrastierender Farbe nähe, Rot zum Beispiel, habe es dann aber doch gelassen. Einfarbig lässt sich doch besser kombinieren.

Was habe ich anders gemacht als beim Organzakleid: die Länge ist die Originallänge der Bluse. Ich habe mehr Nahtzugabe geschnitten, weil ich das bei dem Überkleid aus Organza für französische Nähte knapp fand - die Bluse ist auch deutlich weiter geworden als das Kleid, fast ein bisschen mehr als ich wollte. Schon beim Auflegen auf den Stoff war klar, dass ich deutlich mehr Weite eingeplant hatte, vorstellen kann man sich das dann aber erst bei der Anprobe. Ich habe einen zusätzlichen Volant auf der anderen Seite eingesetzt, allerdings nicht über den Ärmel, sondern nur im Vorderteil über Eck. Man kann das auf den Fotos alles sehr schlecht erkennen. Das ist auf dem Foto des Originals im Schnittmuterheft in marineblau aber auch so. Dunkle Farben lassen sich einfach schlecht fotografieren.  Außerdem ist der Ärmel ohne Volant erheblich länger und weiter als im Originalschnitt. Ich habe jetzt nicht nur eine asymmetrische Form, sondern auch einen Längenunterschied. Die Volants hängen über den Saum schräg hinaus, es bilden sich unten also zwei Zipfel.


Ach ja, hinten habe ich diesmal die vorgesehene Teilungsnaht gelassen. Das hat die Knopfverschlusslösung vereinfacht. Das Original sieht einen Reißverschluss vor, wegen meiner Mehrweite hätte ich bei dieser Bluse vermutlich gar keinen Verschluss gebraucht. Aber auch das wusste ich vorher nicht. Schlimmer wäre es gewesen, wenn das Halsloch zu eng wird.


Ich habe die Bluse oben über einer Jeanslatzhose angezogen, unten über einer normalen Jeanshose:



Im Sommer gibt es sicher noch weitere Tragevarianten mit leichterer Kleidung, die noch in den Kisten verstaut ist. Aber grundsätzlich gefällt mir der Bruch, feiner Organza, derber Denim.

Die Bluse ist allerdings noch nicht fertig:

Der Beleg hinten und die Nahtzugabe am vorderen Beleg sind noch nicht befestigt. Auf diesem Foto wollte ich euch eigentlich auch noch den schönen Knopf, vermutlich Original 60er Jahre, zeigen, den ich aus dem Bestand meiner Mutter übernommen habe, der hier einen Ehrenplatz bekommen hat. Ebenfalls aus dem Bestand meiner Mutter sind die schwarzen Pailletten, die ich noch aufnähen werde, um die Belege zu befestigen, um Effekte an Vorder-/Rückenteil und an den Volants zu gestalten. Vermutlich mache ich das wieder freestyle wie mit den Perlen an dieser Bluse. Dafür nehme ich mir irgendwann Zeit.

Für die Kosten, den Schwierigkeitsgrad können einfach alle Angaben aus dem Post des Kleides übernommen werden. Zeit habe ich deutlich weniger gebraucht, weil der Schnitt kopiert war und ich im Organzanähen "drin" war und alles so übernommen habe wie vor 2 Wochen.

Gezeigt auf letzte Minute beim Me made Mittwoch im März, auch, um Manuela einen Eindruck zu verschaffen, die schon auf Bilder gehofft hat, das grüne Organzakleid nehme ich mit zu den Munichfrocktails und trage es dort nun über winterlicher Kleidung. Ein Foto packe ich dann in den alten Post von vor 2 Wochen. Hoffentlich treffe ich viele von euch in München....

Lieben Gruß, Anja

P.S. Die Bluse habe ich nun doch bei den Munichfrocktails getragen, hier in der Runde mit den Nähdels, meiner virtuellen Nähgruppe:


Unten in der Runde derjenigen, die bereits bei Milanfrocktails gewesen sind:



Mit meiner Freundin aus München, die am Samstag entschieden hat, zu kommen und noch etwas auf die Schnelle genäht hat:

Und auf der Weiterfahrt noch einmal in anderer ebenfalls eher winterlicher Kombination:





Freitag, 20. Februar 2026

Organzaliebe

Nachdem ich letztes Jahr meine Organza Hemdblusenjacke (in Italien ein gebräuchliches Kleidungsstück, jedenfalls tauchen diese Soprabiti in den Sommerheften der La mia Boutique wiederholt auf) genäht habe, war ich von dem Material und den Tragemöglichkeiten sehr angetan, so angenehm an warmen Sommertagen, so vielseitig zu kombinieren, so edel anzuschauen, so nobel das Tragegefühl.

Ich war dann bei Selfmade, ehemals Stoff & Stil, wo ich online Seidenorganza gesehen habe und habe sehr spontan 2 x 2 m Organza gekauft, einmal in schwarz (das war der Plan) und einmal in olivgrün (gab es nur im Laden), die Haptik des Stoffes war identisch mit dem von New Tess, ich habe allerdings den Eindruck, dass der günstige von Selfmade beim Nähen mehr ausfranste. Er kostete die Hälfte, lag allerdings nicht so breit, ca. 100 cm. Einen Plan hatte ich nicht, für eine Bluse sollten 2 m sicher reichen.

Der Stoff lag eine Weile in einer Tüte herum. Kürzlich zeigte Rebekka (bei Instagram Gemeine Wildrebe) ihre Bluse aus dem Organza von New Tess, den sie am gleichen Tag dort gekauft hat wie ich meinen blauen Organza. Da ich sowieso gerade im Nähflow war, holte ich meinen Stoff aus dem Schrank, durchforstete die Schnittmusterhefte und fand diesen Schnitt in einer La mia Boutique vom April 2017. Meine Schnittteile konnte ich genauso wie unten auflegen trotz schmalerer Stoffbreite und problemlos zu einem Kleid verlängern, um die Stoffmenge optimal zu nutzen.


Auf dem Foto unten kann man den Volant nur erahnen. Wie ihr seht, gehört noch eine Hose mit Volant zu der Kombination. Sehr cool das Ganze. Eine Organzahose brauche ich jetzt nicht, aber der Schnitt schien mir hinreichend simpel (wenige Teilungsnähte) und doch besonders, um den Organza zur Geltung zu bringen.


An einem verschneiten Tag war ich fast fertig. Der Stoff ruft nach Sommer. Dieser Winter ist wirklich unendlich lang. Deswegen gibt es auch erstmal keine Tragefotos, denn alles, was ich darunter tragen könnte, ist in den Kisten auf dem Schrank und ich müsste eine Leiter holen und ziemlich räumen.

Hier das fertige Kleid auf dem Bügel. Ich habe mich nur teilweise an die Anleitung gehalten. Ein Beleg wurde zu einem weiteren kleinen Volant am Halsausschnitt vorne. Hinten schließt das Kleid mit einem Knopf statt einem Reißverschluss. Die Seiten- und Schulternähte sind als französische Naht gearbeitet. 

Das Rollsäumen hat beim Volant nicht geklappt, die gebogene Linie wollte nicht mitfassen, also habe ich mich bei allen Säumen und der Dreifachnaht Vorderteile/Volant für einen ganz engen Zickzackstich entschieden. Das gibt dem durchscheinenden Organza einen etwas robusten Abschluss. 

Noch Fotos von einigen Details, Knopf und Saumabschluss:




Wie trägt man nun so ein Soprabito? 

Meistens mit einem Slipdress darunter, ich habe ein anthrazitfarbenes Unterkleid, das könnte gehen. Es geht aber vermutlich auch mit Hose/Jeans und Shirt/Top in gleicher Basisfarbe.

Möglich ist auch ein Etuikleid, das schwarze, das ich auch unter dem blauen Soprabito in der Verlinkung trage, geht sicherlich. Auch das gemusterte schlicht geschnittene Top ist prima, es enthält ein ähnliches Grün, Rock/Hose muss ich dazu noch finden

Aber insgesamt finde ich, sind das einige Möglichkeiten. Wenn ich im Frühjahr/Sommer die Kisten mit der luftigen Kleidung hervorhole, kommen mir sicher weitere Ideen.

Zusammenfassung:

Schwierigkeitsgrad: da ich mich letztes Jahr bereits mit Organza beschäftigt habe, wusste ich auf was ich zu achten habe und was mich erwartet. Organza ist ein wenig steif, insofern nicht rutschig und flutschig wie Seide, das Nähen ist viel einfacher. Der gebogene Volant war schwierig, Rollsaum klappte garnicht, zum Glück funktionierte der enge Zickzackstich gut und hat keinen Stoff eingezogen. Der Schnitt ist an sich simpel.

Zeitaufwand: manchmal finde ich, das Kopieren eines Schnittmusters, das Anpassen (Abnäher verlegen, Weite kontrollieren, vor allem am Halsausschnitt) und der Zuschnitt brauchen mehr Zeit als das eigentliche Nähen, das war hier so.

Kosten: Grünes Garn hatte ich, Knöpfe auch, der Stoff kostete 35 Euro für 2 m

Herzlichen Gruß und anziehen werde ich das Teil - in welcher Kombi auch immer - hoffentlich bei Swissfrocktails, zu dem ich mich wagemutig angemeldet habe,

Anja


P.S. Ich hatte mein Organza Overlay jetzt in München dabei und am Tag nach den Munichfrocktails in dieser Kombination an:







Dienstag, 17. Februar 2026

Klassische Hemdbluse - mit einigen Hindernissen

Kürzlich hat Tina ihre Hemdbluse beim Me made Mittwoch präsentiert und ein Kommentar lautete, dass eine weiße Hemdbluse die Königsdisziplin beim Nähen sei. Und bereits letzten Sommer beim von Tina und Manuela initiierten Hemdblusenkleid-Sew-Along stieß ich im Vorfeld auf diese Bluse aus der damals frisch im Urlaub erworbenen La mia Boutique. Ich bin eigentlich keine Hemdblusenträgerin, die Kaufhemdblusen, die ich jemals hatte, sind im Wesentlichen ausgemistet, Kombination und Bügeln bereiteten mir Schwierigkeiten. Ich ziehe lieber dehnbare dünne Rollis an. Aber das Nähen einer derartigen Bluse hat mich damals doch irgendwie angefixt. So ganz normal klassisch sollte sie allerdings nicht sein, das gibt der italienische Schnitt mit Brusttaschen, Klappen, Riegeln, interessanter Knopfposition und Teilungsnähten zum Glück her.


Im August fand ich den richtigen Stoff auf einer Belgienreise bei The Fabric Sales, eine rotorangeterrakottafarbene Baumwollpopeline, die sich super anfühlte, vor dem Spiegel mit anderen Hemdstoffen deutlich besser abschnitt als andere Rottöne (Weiß kam eh nicht in Frage, Blau besitze ich noch/schon).

Die Größenentscheidung ist immer schwierig, bei einer Bluse neige ich dazu, mich am Brustmaß zu orientieren. Bei diesem Schnitt habe ich dabei leider außer Acht gelassen, dass der Schnitt Richtung Taille und Hüfte nicht gerade herunter geht, sondern - ähnlich wie bei Tinas Hemdbluse - eine Sanduhr bildet. Insofern war die erste Anprobe am Oberkörper ernüchternd. Da ich glücklicherweise noch Stoff hatte, habe ich an den Seiten zwischen Rücken- und Vorderteil Streifen eingesetzt, um Mehrweite zu gewinnen, am Ärmel hatte ich reichlich Nahtzugabe, so dass das Ärmelloch einigermaßen aufging.

Kragen, Manschetten (habe ich mit einem der zahlreichen Videos aus dem Internet gemacht), Säumen klappte dann nähtechnisch problemlos. Bis es an die Knopflöcher ging. Die wollte ich besonders ordentlich machen, klappte auch, wenn man von dem obersten vorne absieht. Nur leider habe ich die beiden Knopflöcher an der Manschette (wegen des Hinweises in dem Video, dass man sie nicht zu nah an den Rand machen soll, weil die Knöpfe dann ggf. unschön über den Rand hinaus ragen) zu weit nach innen genäht. Um das auszugleichen, sind die Knöpfe sehr weit außen, ich kann einigermaßen in den geschlossenen Ärmel schlüpfen, aber 1 cm Mehrweite wäre prima. Außerdem steht die Manschette auch ein wenig ab. Nun ja, aus Fehlern lernt man. Für neue Manschetten hätte mein Stoff nicht mehr gereicht, die Ärmel sind absichtlich etwas länger, das mag ich so, in diesem Fall führt es natürlich dazu, dass der Ärmel etwas staucht.



Zu den Knöpfen, ich wollte welche aus dem Bestand verwenden: An den Manschetten sind 4 identische weiße, die gleichen sind auf dem Riegel, vorne habe ich 4 orange aus der Kiste und 3 weiße in gleicher Größe verwendet, eine Alternative wären sicher bezogene Knöpfe gewesen, ich habe auch noch solche Rohlinge, habe aber das Beziehen nicht in bester Erinnerung. Auf das Outsourcen bin ich nicht gekommen, ich glaube, so einen Laden gibt es hier in Frankfurt auch.

 

Hinten habe ich mittig ein kleines silbernes Herz aufgenäht, aus irgendwelchen Ketten-Fädel-Restbeständen. Auf der blauen Kaufhemdbluse ist auch sowas, das sieht tatsächlich wertig aus. Könnte 2 cm tiefer sein, so verschwindet es fast unter dem Kragen (unter den Haaren sowieso), aber bei sowas geht es ja um das Wissen, dass da noch was Besonderes ist.



In die farblich passende, aber selten getragene Hose bin ich nach Fertigstellung der Bluse schnell zuhause geschlüpft, fühle mich nur semiwohl, das liegt an der Hose mit dem Gummizug, der hinten sichtbar ist.

Mit dem Rock ist das Gefühl schon deutlich besser. Ich durchforste weiter meinen Kleiderschrank nach Kombinationen, grundsätzlich kommen wahrscheinlich auch alle Trägerkleider in Frage.




Zusammenfassung:

Schwierigkeitsgrad: schwierig, in der La mia Boutique ist auch ein Hinweise "per esperte", das kann ich nur unterstreichen. Wenn ich nicht schon mehrmals einen Kragen genäht hätte und die Videos zur Manschette gehabt hätte, wäre ich verloren gewesen.

Zeitaufwand: etwa eine Woche, fast jeden Abend, immer ein bisschen, das Schnitt kopieren mit den vielen Teilen, dann der Zuschnitt, viele Nähte, Gedanken zur Anpassung, das brauchte seine Zeit

Kosten: 1,5 m Baumwollpopeline von The Fabric Sales, nicht mehr erhältlich, insgesamt 18 Euro, alles andere aus dem Bestand.

Herzlichen Gruß, Anja