Die letzten 2 Wochen hatten wir Osterferien und in diesem Jahr richtig großes Glück mit dem Wetter. Während es in Deutschland offensichtlich kalt und verregnet war, hatten wir in Nord- und Mittelitalien sommerliche Temperaturen. Da dies vorher schon vom Wetterbericht angekündigt war, hatte ich in erster Linie leichte Kleidung eingepackt. Diese Burdabluse ist aus einem Stoffrest vom unten gezeigten Kleid entstanden. Der unelastische Viscose-Poly-Mischstoff vom Maybachufermarkt ist ganz leicht und unknitterig, ideal für die Reise. Hier habe ich den Schnitt schon einmal aus Waxprint genäht und gezeigt.
Diese Fotos sind in und nahe bei den Giardini in Venedig entstanden, für freie Beine war mir der Wind auf den Vaporetti (wegen unseres Hundes haben wir diesmal auf Sant'Erasmo gewohnt) zu stark. Das Kleid von dem der Stoff übrig geblieben ist, hier schon vorgestellt, trug ich erstmals in diesem Jahr am Lago Trasimeno.
Verlinkt am Me Made Mittwoch und heute habe ich natürlich bei diesen Temperaturen wieder eher Winterkleidung an. Es schneit und zwar immer heftiger!
Gruß, Anja
Mittwoch, 19. April 2017
Me made Mittwoch - Burdabluse
Montag, 17. April 2017
Frühlingsjäckchen Knit Along Finale
Jacke 1 ist bereits lange fertig und gezeigt. Jacke 2 wurde auch vor dem Urlaub fertig, bereits einige Male eingetragen. In den Urlaub habe ich sie nicht mitgenommen, weil sie mir zu schwer und zu voluminös war. Da bleibe ich doch bei ganz leichten und funktionalen Kleidungsstücken, die gut im Rucksack zu transportieren sind.
Jacke 2 passt mir gut, zwischendurch hatte ich Angst, dass sie zu klein werden könnte. Ich habe dann mehr Knöpfe als geplant angenäht, weil sie zwischen den ursprünglichen 4 Knöpfen aufklaffte. Statt Knopflöchern pfriemele ich die Knöpfe durch andere Löcher, geht auch. Die längeren Ärmel sind auf jeden Fall sehr praktisch. Ich habe etliche Kleider und Röcke, die unter die Jacke passen und ich gehe davon aus, dass sie häufig getragen wird.
Hier exemplarisch ein Kleid mit 3/4 Ärmeln, das schon etwas älter ist, aber bei den derzeit niedrigen Temperaturen mit Leggings gerade noch getragen werden kann.
Ein ganz riesiger Dank an die beiden Organisatorinnen Luise und Sylvia des Knit Alongs, es war sehr schön mitzumachen und die anderen Beiträge zu verfolgen, gelernt habe ich auch was. Vielleicht bis zum nächsten Jahr. Verlinkt beim Finale.
Ostergrüße, Anja
Jacke 2 passt mir gut, zwischendurch hatte ich Angst, dass sie zu klein werden könnte. Ich habe dann mehr Knöpfe als geplant angenäht, weil sie zwischen den ursprünglichen 4 Knöpfen aufklaffte. Statt Knopflöchern pfriemele ich die Knöpfe durch andere Löcher, geht auch. Die längeren Ärmel sind auf jeden Fall sehr praktisch. Ich habe etliche Kleider und Röcke, die unter die Jacke passen und ich gehe davon aus, dass sie häufig getragen wird.
Hier exemplarisch ein Kleid mit 3/4 Ärmeln, das schon etwas älter ist, aber bei den derzeit niedrigen Temperaturen mit Leggings gerade noch getragen werden kann.
Ein ganz riesiger Dank an die beiden Organisatorinnen Luise und Sylvia des Knit Alongs, es war sehr schön mitzumachen und die anderen Beiträge zu verfolgen, gelernt habe ich auch was. Vielleicht bis zum nächsten Jahr. Verlinkt beim Finale.
Ostergrüße, Anja
Sonntag, 2. April 2017
Frühlingsjäckchen Knit Along - Halbfinale?!
Mein olivgrünes, bereits vor Beginn des Knit Alongs begonnen, ist längst fertig. Wegen der kurzen Ärmel, ziehe ich es bisher selten an. Die Ärmel gehen zwar auch über einem langärmligen Teil, aber das erinnert mich irgendwie zu sehr an die Westen, die man in meiner Kindheit trug und die meine Eltern immer noch tragen. Überhaupt ist so ein Jäckchen sehr gewöhnungsbedürftig. Das ist vermutlich auch der Grund, warum es bei mir viele Jahre gedauert hat, bevor ich die bestellte Wolle verstrickt habe. Hier trägt niemand solche Jacken und daher komme ich mir auch irgendwie komisch damit vor.
Ich habe alte Mantelknöpfe wiederverwertet, bei Jäckchen 2 werde ich auch alte Knöpfe verwenden. Die Baumwolle ist schwer, ungewohnt ist es auch, an heißen Tagen Strick zu tragen. Mir wird darin schnell warm und ich bin nicht sehr kälteempfindlich, weswegen ich auch an Sommerabenden gut in kurzen Ärmeln rumlaufen kann.
Jacke 1 könnte etwas schmaler geschnitten sein, geht aber noch, dann unterscheiden sich die beiden Jacken wenigstens um mehr als Farbe, Muster und Ärmellänge.
Die Fotos habe ich in einer ruhigen Ecke auf dem nicht mehr ganz neuen Uni Campus Westend gemacht. Zu der Farbe der Strickjacke passt mein Waxprint Partyrock jedenfalls super. Und an diesem Wochenende trage ich die Kombination auch mehr oder weniger ganztägig.
Bei Jacke 2 ist Ärmel 1 fertig, Ärmel 2 wird bald fertig sein und dann kann ich die Teile zusammen nähen. Das schaffe ich sicher nicht mehr vor unserem Urlaub. In Hessen sind seit Freitag Osterferien und Mittwoch geht es mit Rucksack und Nachtzug nach Italien, da kann ich kein Strickgepäck gebrauchen.
Ich habe die Knopfleisten im Gegensatz zu Jacke 1 nachträglich an das Vorderteil angestrickt. Eine Anleitung habe ich nicht benutzt, sondern alles pi mal Daumen gearbeitet. Jacke 2 sitzt deutlich enger, wird aber gedehnt passen. Zwischendurch hatte ich ein wenig Angst, weil das halbe Vorderteil sehr winzig wirkte. Ich habe für die Knopfleisten das Knäuel von der anderen Partienummer genommen, fällt nur auf, wenn man es weiß. Damit wird die Farbe derselben Partie für den Rest reichen und die Ärmel werden gemütlich lang.
Gestrickt habe ich an den letzten Tagen tatsächlich auf dem Balkontisch. Einmal ist mir das Knäuel heruntergesegelt. Ziemlich blöd, denn beim Hochziehen hätte es sich weiter abgewickelt. Die Besitzerin des Gartens unter dem Balkon war nicht da, also bin ich über den Zaun geklettert, habe meine Tochter gebeten, das Strickzeug runterzuwerfen, damit ich alles zusammen wieder nach oben tragen konnte. Deshalb liegt das Knäuel auf diesem Foto bereits in einer alten Zuckerschale und kann nicht mehr vom Balkon rollen.
Ich glaube nicht, dass ich weitere Sachen für den Sommer stricke, ich merke, dass ich doch eher ein Winterpullovertyp bin.
Verlinkt beim Me Made Mittwoch Frühlingsjäckchen Knit Along.
Frühlingsgrüße, Anja
Ich habe alte Mantelknöpfe wiederverwertet, bei Jäckchen 2 werde ich auch alte Knöpfe verwenden. Die Baumwolle ist schwer, ungewohnt ist es auch, an heißen Tagen Strick zu tragen. Mir wird darin schnell warm und ich bin nicht sehr kälteempfindlich, weswegen ich auch an Sommerabenden gut in kurzen Ärmeln rumlaufen kann.
Jacke 1 könnte etwas schmaler geschnitten sein, geht aber noch, dann unterscheiden sich die beiden Jacken wenigstens um mehr als Farbe, Muster und Ärmellänge.
Die Fotos habe ich in einer ruhigen Ecke auf dem nicht mehr ganz neuen Uni Campus Westend gemacht. Zu der Farbe der Strickjacke passt mein Waxprint Partyrock jedenfalls super. Und an diesem Wochenende trage ich die Kombination auch mehr oder weniger ganztägig.
Bei Jacke 2 ist Ärmel 1 fertig, Ärmel 2 wird bald fertig sein und dann kann ich die Teile zusammen nähen. Das schaffe ich sicher nicht mehr vor unserem Urlaub. In Hessen sind seit Freitag Osterferien und Mittwoch geht es mit Rucksack und Nachtzug nach Italien, da kann ich kein Strickgepäck gebrauchen.
Ich habe die Knopfleisten im Gegensatz zu Jacke 1 nachträglich an das Vorderteil angestrickt. Eine Anleitung habe ich nicht benutzt, sondern alles pi mal Daumen gearbeitet. Jacke 2 sitzt deutlich enger, wird aber gedehnt passen. Zwischendurch hatte ich ein wenig Angst, weil das halbe Vorderteil sehr winzig wirkte. Ich habe für die Knopfleisten das Knäuel von der anderen Partienummer genommen, fällt nur auf, wenn man es weiß. Damit wird die Farbe derselben Partie für den Rest reichen und die Ärmel werden gemütlich lang.
Gestrickt habe ich an den letzten Tagen tatsächlich auf dem Balkontisch. Einmal ist mir das Knäuel heruntergesegelt. Ziemlich blöd, denn beim Hochziehen hätte es sich weiter abgewickelt. Die Besitzerin des Gartens unter dem Balkon war nicht da, also bin ich über den Zaun geklettert, habe meine Tochter gebeten, das Strickzeug runterzuwerfen, damit ich alles zusammen wieder nach oben tragen konnte. Deshalb liegt das Knäuel auf diesem Foto bereits in einer alten Zuckerschale und kann nicht mehr vom Balkon rollen.
Ich glaube nicht, dass ich weitere Sachen für den Sommer stricke, ich merke, dass ich doch eher ein Winterpullovertyp bin.
Verlinkt beim Me Made Mittwoch Frühlingsjäckchen Knit Along.
Frühlingsgrüße, Anja
Donnerstag, 30. März 2017
Ninja - schon wieder!
Das wird langsam langweilig, immer das gleiche Schnittmuster. Aber für dieses Ninjakleid habe ich ein völlig anderes Material verwendet: Viscose mit Elasthan, komplett querelastisch und null längselastisch. Außerdem hat der Stoff, den ich bei einer Atelierauflösung spontan günstig erstanden habe, eine schöne Struktur. Wenn er nicht in meiner Lieblingsfarbe gewesen wäre, hätte ich ihn wahrscheinlich liegen gelassen, aber so dachte ich: probieren wir doch mal Ninja in dem Material aus.
Die Fotos habe ich bei einem Samstagsausflug in den Park der Insel Hombroich gemacht. Vor 12 Tagen. Da war es noch sehr windig und auch recht kalt, genieselt hat es auch immer wieder zwischendurch, sieht man - glaube ich.
Zuerst war ich sehr unzufrieden mit Passform und Elastizität dieses Kleides. Ich habe es identisch wie Nummer 1 zugeschnitten, dennoch fiel es im Vergleich dazu riesig aus, habe an jeder Seite und an den Ärmeln bestimmt 2 cm abgeschnitten und es kam mir immer noch zu weit und zu lang vor. Ich habe mir dann auch beim Fertignähen nicht mehr so viel Mühe gegeben, was Bügeln und Säumen angeht, weil ich dachte, bleibt erst mal bis zum Herbst in der Ecke liegen und dann sehe ich weiter. Aber als ich es dann vor 12 Tagen anhatte, fühlte ich mich doch sehr wohl darin, weit, gemütlich und aufgrund des etwas edleren Materials sehr gut auch für die Feier nach dem Museumsbesuch geeignet.
Es war so kalt, dass ich über dem Ninjakleid den superwarmen Polyanna Winterparka getragen habe. Die Ninjakapuze habe ich auch immer wieder zwischendurch aufgesetzt. Der Schnitt ist wirklich sehr vielseitig, wie man auch an der Tochterversion sehen kann, die aufgrund des Sweats wieder völlig anders aussieht.
Hier noch einige Impressionen der sehr lohnenswerten Museumsinsel, die man tatsächlich zu jeder Jahreszeit besuchen kann. Es gibt auch ein wunderschönes Cafe. Am vorletzten Samstag war ich fast die einzige Besucherin.
Verlinkt bei Rums. Viele Grüße, Anja
Die Fotos habe ich bei einem Samstagsausflug in den Park der Insel Hombroich gemacht. Vor 12 Tagen. Da war es noch sehr windig und auch recht kalt, genieselt hat es auch immer wieder zwischendurch, sieht man - glaube ich.
Zuerst war ich sehr unzufrieden mit Passform und Elastizität dieses Kleides. Ich habe es identisch wie Nummer 1 zugeschnitten, dennoch fiel es im Vergleich dazu riesig aus, habe an jeder Seite und an den Ärmeln bestimmt 2 cm abgeschnitten und es kam mir immer noch zu weit und zu lang vor. Ich habe mir dann auch beim Fertignähen nicht mehr so viel Mühe gegeben, was Bügeln und Säumen angeht, weil ich dachte, bleibt erst mal bis zum Herbst in der Ecke liegen und dann sehe ich weiter. Aber als ich es dann vor 12 Tagen anhatte, fühlte ich mich doch sehr wohl darin, weit, gemütlich und aufgrund des etwas edleren Materials sehr gut auch für die Feier nach dem Museumsbesuch geeignet.
Es war so kalt, dass ich über dem Ninjakleid den superwarmen Polyanna Winterparka getragen habe. Die Ninjakapuze habe ich auch immer wieder zwischendurch aufgesetzt. Der Schnitt ist wirklich sehr vielseitig, wie man auch an der Tochterversion sehen kann, die aufgrund des Sweats wieder völlig anders aussieht.
Hier noch einige Impressionen der sehr lohnenswerten Museumsinsel, die man tatsächlich zu jeder Jahreszeit besuchen kann. Es gibt auch ein wunderschönes Cafe. Am vorletzten Samstag war ich fast die einzige Besucherin.
Verlinkt bei Rums. Viele Grüße, Anja
Mittwoch, 29. März 2017
Me Made Mittwoch in Stoffresten
Na ja, nicht wirklich in zusammengepatchten Resten, aber in Stoff, der nicht mehr für irgendetwas Richtiges gereicht hätte und aus dem man auch sonst nichts Sinnvolles hätte machen können. Übrig geblieben sind die Reste beim Probenähen für mehrere Ninjashirts und -kleider. Über den Prozess und die Auswahl der Stoffe habe ich hier berichtet. Da sich die Schnittmuster noch in der Testphase befanden und die Angaben zum Verbrauch für die unterschiedlichen Größen nicht klar definiert waren, habe ich Stoff übrig gehabt und zwar 3 verschiedene Sweats / Jerseys jeweils um die 40 cm, aber nicht mal in der vollen Breite. Normalerweise kaufe ich Stoff so, dass er gerade so reicht (bei Burda weiß ich z. B. dass die Angaben immer so reichlich sind, dass ich gleich mindestens 20 cm abziehe).
Da ich einen Mangel an Oberteilen mit 3/4 Ärmel habe (und die kann man bekanntlich in der Übergangszeit immer gut brauchen) und da meine Tochter überhaupt keine Lust mehr auf irgendwelche gemixten Teile hat, habe ich mir knappe, taillierte, gemixte Shirts genäht. Inspirieren lassen habe ich mich von diesen Astoria Shirts von Seamwork.
Einmal aus Sweat, die Bündchen sind aus einem Alpenfleece, aus dem die Tochter ein Winterhoodie hat. Beide Stoffe sind jetzt restlos verwertet.
Nach dem gleichen Schnitt (Grundschnitt Oberteil und Ärmel mit variiertem Ausschnitt) habe ich ein Jerseyshirt genäht. Hier konnte ich die Ärmel noch ein bisschen länger machen. Ich habe auch ein Bündchen unten angenäht (steckt im Rock, sieht man daher nicht, die Farbe beißt sich auch ein bisschen mit dem Blau des Rocks). Von dem blauen Jersey habe ich noch soviel, um eine Schlafshorts für die Tochter zu nähen, die möchte sie gerne haben.
Beide Shirts sind dafür prädestiniert, mit dem Partyrock getragen zu werden. Denn so sieht man dessen interessante Schnittführung besser. Verlinkt beim Me Made Mittwoch.
Sonnige Grüße, Anja
Da ich einen Mangel an Oberteilen mit 3/4 Ärmel habe (und die kann man bekanntlich in der Übergangszeit immer gut brauchen) und da meine Tochter überhaupt keine Lust mehr auf irgendwelche gemixten Teile hat, habe ich mir knappe, taillierte, gemixte Shirts genäht. Inspirieren lassen habe ich mich von diesen Astoria Shirts von Seamwork.
Einmal aus Sweat, die Bündchen sind aus einem Alpenfleece, aus dem die Tochter ein Winterhoodie hat. Beide Stoffe sind jetzt restlos verwertet.
Nach dem gleichen Schnitt (Grundschnitt Oberteil und Ärmel mit variiertem Ausschnitt) habe ich ein Jerseyshirt genäht. Hier konnte ich die Ärmel noch ein bisschen länger machen. Ich habe auch ein Bündchen unten angenäht (steckt im Rock, sieht man daher nicht, die Farbe beißt sich auch ein bisschen mit dem Blau des Rocks). Von dem blauen Jersey habe ich noch soviel, um eine Schlafshorts für die Tochter zu nähen, die möchte sie gerne haben.
Beide Shirts sind dafür prädestiniert, mit dem Partyrock getragen zu werden. Denn so sieht man dessen interessante Schnittführung besser. Verlinkt beim Me Made Mittwoch.
Sonnige Grüße, Anja
Dienstag, 28. März 2017
Ninja für die Tochter - nochmal und immer wieder
Letzte Woche habe ich ja bereits mein Ninjakleid und das Ninjashirt aus Sweat von der Tochter vorgestellt. Da ich für den Schnitt von Frau Crafteln noch einen grüntürkisen Baumwolljersey gekauft hatte, wieder einer der Lieblingstöne der Tochter, habe ich gleich eine zweite Ninja genäht. Der Jersey fällt natürlich viel fluffiger als der Sweat. Ich habe wieder ziergesteppt und - um ein bisschen Abwechslung in die Oberteile zu bringen - an Ärmel und Hüfte Bündchen angenäht. Die Kapuze wird bei diesen Temperaturen natürlich nicht genutzt.
Das Shirt wird gern getragen, es sind weitere in der Mache, wirklich ein toller Schnitt für jedes Alter und jede Größe. Ich verlinke es heute beim Creadienstag und bei Teens Point.
Viele Grüße aus Frankfurt, Anja
Das Shirt wird gern getragen, es sind weitere in der Mache, wirklich ein toller Schnitt für jedes Alter und jede Größe. Ich verlinke es heute beim Creadienstag und bei Teens Point.
Viele Grüße aus Frankfurt, Anja
Samstag, 25. März 2017
Stoffe kaufen - Farbauswahl - Review zum Probenähen
Ich habe mich unglaublich gefreut, als ich von Meike die Info bekommen habe, ihr neues Schnittmuster Probe nähen zu "dürfen". Vielleicht lag es daran, weil ich ihr eine Menge Rückmeldung zum Stadtmantel gegeben habe, der aufgrund einiger Unklarheiten bei der Beschreibung nicht so glatt und easy zu nähen war wie ich es mir von einem Bild-für-Bild Schnitt gewünscht hätte. Keine Ahnung. Jedenfalls finde ich beide Schnitte, die ich bisher von ihr genäht habe, genial. Und die anderen Sachen, die ich mal bei einer Besichtigung des Showrooms von Stokx gesehen habe, finde ich auch toll. O.k. - und nachdem sie geschrieben hatte, dass man mehrere Meter Jersey brauchte, hoffte ich ein wenig, dass es sich um ein bestimmtes Kleidungsstück handeln würde, das ich auf der Stokx Seite aus reichlich Jersey entdeckt habe.
Ich bin weiß Gott kein Nähprofi, huddele auch ab und zu, habe keinen super Maschinenpark zuhause und meine Fotos sehen auch nicht so professionell aus. Ein Grund, sich für das Probenähen ein bissel mehr Mühe zu geben: Habe mich meines Farbpasses erinnert und dachte mir, wenn ich schon Stoff kaufe, dann genau passend. Ich wollte gerne etwas aus meiner Grünpalette, etwa das Jadegrün ....
Früher als ich noch überwiegend Kaufklamotten trug, erwies sich der Farbpass als unnütz, da es die Farben, die mir empfohlen worden sind, eigentlich nie gab, es gab immer nur Modefarben.
Vorwiegend bewege ich mich zwar sowieso in meinen Grün-Blau-Lieblingstönen, aber manchmal machen Nuancen ja einen Unterschied. Nach ein oder zwei Stofffehlbestellungen (Farben anders als im Computer und Material dünner oder dicker als ich es mir vorgestellt habe), kaufe ich Stoff auch wieder ausschließlich im Laden oder auf dem Stoffmarkt. Ich muss Stoffe einfach anfassen, um ein Gefühl für den Verwendungszweck zu bekommen. Gerne halte ich mir auch den Stoff am Ballen vor den Körper - sofern ein Spiegel da ist (früher war es selbstverständlich, dass die Verkäuferin in der Stoffabteilung dies anregte, ich erinnere mich sogar, dass ich vor sehr vielen Jahren einmal bei Kaufhof auf eine Dachterasse geführt wurde, um mir einen Stoff bei Tageslicht anschauen zu können).
Für das Probenähen wollte ich uni Baumwolljersey für mehrere Ninjas in einem Stoffgeschäft mit reichlich Farbauswahl kaufen. Gefunden habe ich dann einen schönen Blauton. Meine Tochter, für die ich ebenfalls ein Frühjahrshoodie nähen wollte, hätte lieber etwas in Richtung Smaragdgrün gehabt, davon gab es nicht mehr genug Stoff auf der Rolle im Laden. Entschieden hat sie sich dann für ein mittleres Türkis. Könnte ich auch tragen, aber Partnerlook, nein danke. In der Folgewoche waren wir noch in einem Reiterladen, der ganz in der Nähe von Alfatex Weiterstadt liegt, es wanderte noch ein flaschengrüner Sweat in den Einkaufskorb.
Hier noch eine kleine Collage der fertigen Stücke, die ich jetzt auch nach und nach verbloggen werde.
Insgesamt hat das Probenähen unglaublich viel Spaß gemacht: der Austausch mit den anderen Probenäherinnen über das Tool Slack, das genaue, kritische Bearbeiten des ausgedruckten Schnittes, das Nähen und Korrekturlesen, die Fotoshootings, die ich sonst weniger aufwändig plane. Danke, liebe Meike, dass ich mitmachen durfte.
Viele Grüße aus Frankfurt, Anja
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